Gemeinde Ehrhorn

Ehrhorn (alte Schreibweise Erhorn, plattdeutsch Eerhorn) ist heute ein Ortsteil der Stadt Schneverdingen im Landkreis Heidekreis in Niedersachsen. Das kleine Walddorf liegt inmitten eines großen Mischwaldes des Naturschutzgebietes Lüneburger Heide und ist daher ein geeigneter Ausgangspunkt für Wanderungen. Es liegt verkehrsgünstig an der B3 und hat einen Bahnhof. Wohnplätze sind Wintermoor an der Chaussee (a.d.Ch.) und …

Gemeinde Wintermoor

Wintermoor (plattdeutsch: Wintemaur) ist ein Ortsteil der Stadt Schneverdingen und war bis 1974 eine eigenständige Gemeinde. Gebräuchlich ist der Ortsname Wintermoor-Geversdorf, um eine Verwechslung mit dem östlich liegenden Wintermoor an der Chaussee (a.d.Ch.) der Gemeinde Ehrhorn zu vermeiden. Winter-Mohr als Bezeichnung für die Wümmeniederung wurde das erste Mal um 1580 im Ämteratlas des Fürstentums Lüneburg benutzt….

Luftbilder

Eine ganz neue Perspektive: unser Dorf aus der Luft! Als Gastflieger im Segelflieger (oder Motorsegler) kann man vom Segelflugplatz Höpen aus starten und für schmales Geld eine Runde über’s Dorf drehen. Ich war im Mai 2017 geflogen und habe diese Bilder hier geknipst.   Magst Du einen Abzug haben? Selbstverständlich in höherer Auflösung und ohne…

Hügelgräber

Es gibt in der Heide einige Hügelgräber aus der alten Zeit. Direkt im feuchten Wintermoor nicht, aber auf den sandigen Heideböden von Ehrhorn und Reinsehlen findet man sie noch heute: In Ehrhorn am Weg nach Wehlen und am Segelfluglatz Reinsehlen. Wer weiß mehr über diese Anlagen zu erzählen? Ein Klick auf die Werbung hilft dem…

Wanderfahrt und Sommerfreuden

nfang September 2015 meldete sich eine ältere Dame bei Peter Haar in Wintermoor-Geversdorf.  Es war Christa Grabbert, die mit fidelen 77 Jahren eine Fahrradwanderung von Neugraben bis Wintermoor unternahm. Sie schwärmte von unserem Dorf und erzählte folgende Geschichte: Ihre Mutter Marta Lehmann (geb. Andersen, 1913-2013) unternahm im Nachkriegs-Sommer 1946 mit ihrem 11 jährigen Sohn eine Wanderfahrt…

Wo de Wümm brüllt

Kommt man aus Schneverdingen raus und will Richtung Hamburg fahren, dann lohnt es sich, am Ortsausgang auf den Höpenparkplatz zu fahren, auszusteigen und einen Blick von den Höhen des Höpen, dort, wo jährlich das Schneverdinger Heideblütenfest gefeiert wird, auf die vor einem liegende Senke, ein großes Stück Land, flach wie eine Flunder, zu werfen. Dort…

Jagdhausbahn und der Galgenweg

Das Jagdhaus in der Forst Richtung Wehlen, nördich von Ehrhorn, ist Teil der Revierförsterei  Heinbuch. Es besteht schon lange Zeit und wird auch heute noch für Jagden und Gäste genutzt. Der Forstweg dort heißt dementsprechend Jagdhausbahn. Nach dem Krieg hat eine Familie darin gewohnt. Es gab noch 1 oder 2 weitere solcher Hütten im Wald,…

Blanks Mühle

1923 kaufte der aus Kampen stammende Hermann Blanck ein Grundstück an der Bahn, um hier eine Getreidemühle zu errichten. Er war der älteste Sohn von Heinrich Blanck, dessen Familie die Mühle in Kampen schon über mehrere Generationen betrieben hat. Der Standort in Wintermoor war günstig, weil die Mühle durch eine Rampe mit einem Nebengleis verbunden…

Abenteuer, Rehbraten und Erdbeerdessert

Gleich hinter dem ehemaligen Wasserwerk liegen die Äcker von Kamperheide. Noch etwas weiter nördlich liegen die Kiefernwälder, in denen auch ich früher als Kind mit Freunden gespielt habe. Freiheit und Natur: das war eine schöne, unbeschwerte Zeit. Im Gespräch mit Hans Slonka im März 2017 erfuhr ich, dass auch andere Jungs dort gerne gespielt hatten:…

Sonderzug in die Heide

Die Heidebahn auf der neuen, 45 Kilometer lange Strecke zwischen Soltau und Buchholz, verband Hamburg und Harburg mit den südlich liegenden Ortschaften. Das Angebot wurde von der Bevölkerung gut angenommen. Auch die örtliche Wirtschaft profitierte – konnte sie doch ihre Produkte, wie Honig, Felle und Schuhe, nun auch überregional vermarkten. Schnell entdeckten auch die Hamburger…

Waldkrankenhaus und ENDO-Klinik

Hamburger Ausweichkrankenhaus Die Bombenangriffe auf deutsche Großstädte wurden zum Kriegsende immer häufiger und es wurden immer mehr Krankenhausplätzen benötigt. Man baute daher im ruhigeren Umland der Städte Ausweichkrankenhäuser. Ab 1941 wurde in Wintermoor an der Behringer Straße 100 das Gesundungshaus Wintermoor von Kriegsgefangenen durch die Organisation Todt gebaut und am 8. Februar 1943 eröffnet. Das…

Schlappgemacht oder eine Hochzeit mit Hindernissen

Im Jahre 1899 wollten Christine Meyer und Christoph Lünz den Bund der Ehe eingehen. Alles war vorbereitet, und nun sollte es losgehen zur kirchlichen Trauung nach Schneverdingen, jedoch die Geburtsurkunden der beiden Brautleute lagen noch auf dem Standesamt zu Bispingen. Die Not war groß und deshalb mußte Karl Menke mit seinem Fahrrad her. Dieser, der…

Kirche in Wintermoor

Auch wenn die kommunale Zugehörigkeit von Wintermoor an der Chaussee mehrfach gewechselt hat, so sind in den vergangenen 200 Jahren die östlichen Grenzen des Kirchspiels Schneverdingen ziemlich unverändert geblieben. Schon im Mittelalter, also auch zur Zeit der ersten urkundlichen Erwähnung Schneverdingens im Jahre 1231, haben die Verdener Bischöfe das kirchliche Regiment über den Kirchendistrikt Rotenburg…

Fachwerkhaus brennt 2009 ab

Ein unbewohntes Fachwerkhaus neben dem Heidehof in Wintermoor a.d.Ch. fing in der Nacht zu Samstag, dem 16. Mai 2009 Feuer. Die Feuerwehren Wintermoor, Schneverdingen und Wesseloh konnten nur noch ein Übergreifen auf ein benachbartes Wohnhaus verhindern. Vielen Dank an meine Quelle www.feuerwehr-heidekreis.de/aktuelles/einsaetze-uebungen/991-gebaeudebrand-in-wintermoor Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Gasthaus Heidehof

Im Jahre 1794 errichtete der Chausseeaufseher Havemann einen Neubauernhof und Schankkrug an der „Napoleonchaussee“, der heutigen Bundesstraße 3. Nach dem Tode Havemanns erwarb Conrad Meyer den Hof und erhielt gleichzeitig das Schankrecht. Anschließend wurde die Stelle von Heinrich Blanke bewirtschaftet, nach dem das „Blankesche Wirtshaus“ dann benannt wurde. Danach verwaltete Christoph Lünz den Hof, bis…

Freiwillige Feuerwehr Ehrhorn/Wintermoor

Im Jahre 1947 wurde die Freiwillige Feuerwehr Ehrhorn/Wintermoor gegründet. Unter Gemeindebrandmeister Friedrich Weseloh erhielt die Wehr ihr erstes Löschgerät, eine Tragkraftspritze, die sogenannte TS 8. Bereits im Jahre 1949 konnte eine Wettkampfgruppe in Soltau und Schneverdingen ihr Können unter Beweis stellen und erste Erfolge erzielen. 1958 wurde dann ein neues Löschfahrzeug, ein LF 8, angeschafft,…

Kreisschützenfest 2014

1320 Schützen und 340 Spielleute trafen sich am 7.9.2014 zum 56. Kreisschützenfestes in Wintermoor-Geversdorf. Es war das dritte Kreisschützenfest in unserem Dorf, das wir zu diesem Anlass schön geschmückt hatten. Der amtierende Kreisschützenkönig Andreas Schüttig vom gastgebenden Schützenverein „Erika“ Wintermoor begrüßte die Vereinskönige und zahlreiche Ehrengäste in der Sporthalle der SG Wintermoor 68. Der Empfang…

Elektrifizierung

Das Überlandwerk Nord-Hannover (1998 fusioniert mit EWE) schloss die Gemeinde Wintermoor im Jahr 1929 an die allgemeine Elektrizitätsversorgung an. In Wintermoor-Geversdorf befindet sich ein Transformator neben dem heutigen Schützenhaus Erika. Ein weiterer Transformator befindet sich a.d.Ch. am Ehrhorner Heuweg. Die Stromversorgung in den Dörfern Nieder- und Oberhaverbeck der Gemeinde Ehrhorn erfolgte erst später (im Jahr…

Schule in Wintermoor

Keine Dorfchronik ohne Dorfschule! Schon 1993 veröffentlichte die Böhme-Zeitung in der Beilage „Der Niedersachse“ eine vierteilige Reihe über die Geschichte der Schule in Wintermoor. Hier finden Sie das lesenswerte PDF dazu: 1993_Der-Niedersachse_Die-Schule-in-Wintermoor Die Schule Nachdem die ersten Siedlerstellen im weiten Moorgebiet unseres Ortes entstanden sind, wurde auch die Frage nach einer Schule laut. Die nächstgelegene Schule…

SG Wintermoor 68

Der Mehrsparten-Sportverein SG Wintermoor 68 e.V. ist stets im Sportteil der Kreiszeitung Böhme-Zeitung enthalten. Er wurde am 17. Juni 1968 durch Initiative von Johannes Heinsohn mit 30 Mitgliedern gegründet. Heute hat der SG über 300 Mitglieder in den Sparten Fußball, Tischtennis und Gymnastik. Kinder-Gymnastik und Damenfußball (ab 1975-1991) gab es auch, konnte jedoch nicht aufrecht gehalten…

Bahnhof Wintermoor und die Heidebahn

Die Heidebahn ist eine überwiegend nicht elektrifizierte und eingleisige Eisenbahnstrecke mit regionaler Bedeutung. Sie verbindet Buchholz in der Nordheide mit der niedersächsischen Landeshauptstadt Hannover. Der Bau des Abschnitts Soltau–Buchholz begann 1898. Die Trassierung erfolgte im Maschinenschachtverfahren, wobei Arbeiter schmalspurbetriebende Dampflokomotiven mit Loren befüllten. Das teuerste Bauwerk dieses Streckenabschnittes war mit seinerzeit 27.000 Mark ein Viadukt…

Lebensmittelgeschäft Bleeken

1950 begannen Otto und Käthe Bleeken mit dem Bau ihres Hauses. Am 23. Juni desselben Jahres eröffneten die beiden einen kleinen Lebensmittelladen. Mit ihrem ersten Automobil, einem Opel P4, kamen sie auf den Gedanken, ein Unternehmen für Lohnfahrten zu gründen, was sie 1953 auch in die Tat umsetzten und bald darauf stand ein neuer VW…

Segelflugplatz

Der Segelflugplatz liegt auf einer Fläche, die man heute nicht mehr dem Camp Reinsehlen zuordnet. Aber ursprünglich war dieser westlich vom eigentlichen Camp liegende Bereich Bestandteil der militärischen Anlagen. Im Zweiten Weltkrieg wurde der ursprüngliche Bereich des Flugfeldes bis direkt an die Schneverdinger Stadtgrenze erweitert. In einer der alten Flugzeughallen aus Luftwaffenzeiten stehen nach einer…

Glasfasernetz für Internet

Am 15. März 2016 berichtete die Böhme-Zeitung (Softlink 788848) im Artikel „Dreimal Glasfasernetz“ darüber, dass die drei Ortschaften Insel, Schülern und Wintermoor an das schnelle Glasfasernetz der Stadtwerke Schneverdingen-Neuenkirchen angeschlossen werden. Damit findet das Werben der Ortsvorsteher ein erfolgreichen Abschluß: immerhin 190 Einwohner in Wintermoor mussten zusagen, das schnelle Internet von EWE-Tel zu beziehen, damit…

Postraub in Wintermoor 1935

Nachdem in den letzten Nächten mehrere Einbrüche in Kampen, Höckel und Welle erfolgt waren, hat auch in der Nacht zum Dienstag ein Einbruch in Buhrs Hotel in Wintermoor stattgefunden. Gestohlen wurde außer verschiedenen Kleinigkeiten Butter, Mettwurst sowie ein Posten Briefmarken und Invalidenmarken. Briefmarken gab es im Hotel, weil hier auch die örtliche Poststelle war. Aus…

Schützenverein Erika

Schützenverein „ERIKA“ Wintermoor und Umgebung von 1953 e.V. Im Jahre 1949 wurde der Schützenverein „Gut Ziel“ in Wintermoor gegründet, aus dem sich 1953 der Schützenverein „Erika“ Wintermoor bildete. Die Gründungsversammlung des Schützenvereins fand am 28. Februar 1953, im damaligen Gasthaus Ahlborn in Wintermoor statt. Geleitet und eröffnet wurde sie um 21.00 Uhr vom amtierenden Bürgermeister Heinrich…

Schützenverein Gut Ziel

Im Jahre 1949 entstand bei einigen Dorfbewohnern die Idee, einen Schützenverein zu gründen. So wurde am 16. November 1949 von Rudolf Meyer, Hans Vorwerk, Erwin Petersen, Otto Röhrs und Karl-Heinz Bremer der Verein ins Leben gerufen. Am 22. November fand im Gasthaus Ebeling die Gründungsversammlung statt. Zusätzlich zu den oben genannten Personen fanden sich an…

Garten der Peters

Naturnahes Kleinod gestaltet Gärten-Serie: Ehepaar Peters aus Wintermoor Wintermoor an der Chaussee: Inge und Johann-Christian Peters wollen in ihrem großen Garten in Wintermoor die Natur zurückholen. 8250 Quadratmeter umfasst das 1980 erworbene Grundstück, das direkt an das Naturschutzgebiet angrenzt und die Liebe seiner Besitzer zu Bäumen und Sträuchern widerspiegelt. Der ganze „wilde Garten“ ist ein…

Möllers Erdbeerplantage

Herr Möller wohnte in der Nachkriegszeit mit seiner Frau in einem kleinen Holzhäuschen an der Zufahrt nach Kamperheide. Sie bewirtschaften ein kleines Stückchen Land in Richtung Bahnschienen, wo sie u.a. Erdbeeren anbauten. Ein kleiner Drahtzaun schützte die leckeren Früchte vor Räubern, auch wenn es nicht immer erfolgreich gelang. Diese Erdbeerbeete nannte man seinerzeit Möllers Erdbeerplantage….

Entwendung der Pflastersteine im Wintermoore

So lautet die spannende Überschrift für einen Vorgang, der ordentlich unter der Signatur NLA HA, Hann. 109, Nr. 2053 im Landesarchiv Niedersachsen abgelegt ist. Es handelt sich um einen Diebstahl von Baumaterial, der in den Jahren 1812 bis 1815 auf der Großen Chaussee, der heutigen  Bundesstraße, ermittelt wurde. Doch Genaueres erfährt man erst, wenn man…

Sägewerk

Von der Mühle zum Sägewerk 1923 kaufte der aus Kampen stammende Hermann Blanck ein Grundstück an der Bahn, um hier eine Getreidemühle zu errichten. Er war der älteste Sohn von Heinrich Blanck, dessen Familie die Mühle in Kampen über mehrere Generationen betrieben hat. Der Standort in Wintermoor war günstig, weil die Mühle durch eine Rampe…

Lehrerhaus

Neben den Hofstellen und der Schule gab es zu dieser Zeit noch weitere Gebäude in Wintermoor, so das Haus vom Lehrer Johann Christian Ahlborn und die Deckerkate. Es wurde an der Wintermoorer Straße errichtet, wo eigentlich das Armenhaus vorgesehen war (eine Notwohnung gab es während der Verkoppelung). Diese Notunterkunft war 1879 Opfer eines Brandes geworden…

Munitionslager Kamperheide

Nördlich bei Kamperheide, schon im Landkreis Harburg, errichtete die Wehrmacht 1938 ein 193 Hektar großes Munitionslager. Ein Schreiben vom Oberkommando der Wehrmacht vom 27.07.1938 liegt dazu vor, damals befanden sich schon die ersten 25 Baracken im Bau. Dieses Depot war Teil der „Heeresnebenmunitionsanstalt Schneverdingen„, zu der noch die Depots Lünzen (bei Großenwede), Hillern I und Hillern II…

Chronik: 200 Jahre Wintermoor-Geversdorf

Viele Beiträge aus diesem Archiv basieren auf der im August 1997 mit 1000 Exemplaren veröffentlichten Chronik mit dem Titel „200 Jahre Wintermoor-Geversdorf“. Hier findet man viele Geschichten und Geschichte, alte Bilder und Zusammenhänge, die ich hier folgend veröffentliche. Ein Inhaltsverzeichnis im eigentlichen Sinne gibt es hier nicht, aber mit einem Klick auf das entsprechende Stichwort (s….

Chronik: 200 Jahre Colonie Wintermoor

Viele Beiträge aus diesem Archiv basieren auf der im Mai 1994 mit 1000 Exemplaren veröffentlichten Chronik mit dem Titel „200 Jahre Colonie Wintermoor“. Hier findet man viele Geschichten und Geschichte, alte Bilder und Zusammenhänge, die ich hier folgend veröffentliche. Ein Inhaltsverzeichnis im eigentlichen Sinne gibt es nicht, aber mit einem Klick auf das entsprechende Stichwort…

Deckerkate

Die Deckerkate ist sehr wahrscheinlich das Haus des Anbauers Christoph Küsel. Er verkaufte sie, da er sie nicht mehr halten konnte, im April 1861 an den Häusling Christoph Schröder in Campen, Amt Tostedt. Diese Anbauerstelle, Brandcassen Nr. 14, mit Wohnhaus und ca. 24 Morgen Grundbesitz, wechselte für 900 Thaler den Besitzer. Schröder durfte diese Stelle…

Generalteilung des Wintermoores

Dokumente zur „Generalteilung des Wintermoores“ liegen im Landesarchiv Niedersachsen. Das Amt Salzhausen hatte dazu in den Jahren 1850-59 die Akten geführt. Die Teilung fand statt auf Verlangen der zum Amt Winsen/Luhe gehörenden Einwohner von Wintermoor. Ein anderes Wort ist auch Verkoppelung sein. Die Verkoppelung hatte Folgen für die Bewohner: Wer vorher wenig hatte, erhielt anschließend…

S-Bahn nach Wintermoor

Die Hamburger S-Bahn plante angeblich in den Zwanziger Jahren eine Verbindung parallel zur Heidebahn bis nach Wintermoor. Die Pläne waren schon gezeichnet und die Flächen reserviert: heute fällt noch auf, wie groß der Wintermoorer Bahnhof eigentlich ist. Der Platz sei für Lokschuppen etc. vorgesehen gewesen. Die Gemeinde Schneverdingen setzte sich jedoch dafür ein, dass die…

Spukgeschichten

Moor und Heide sind schon immer ein unheimlicher Ort gewesen. Nachts standen plötzlich stumme Gestalten am Wegesrand und wackelten mit dem Arm oder Kopf. Die Erklärung „Wacholder im Wind“ war zwar plausibel, aber unheimlich war es trotzdem. Die nächtlichen Rufe der Moorvögel Bekassine („Himmelsziege“) und Großer Brachvogel sind ungewöhnlich in einer stillen Nacht und lassen sich…

Haus in der Heide – Oestereich

Fremdenverkehr war schon früh eine Einnahmequelle in Wintermoor, insbesondere im verkehrstechnisch gut erschlossenem Ortsteil Wintermoor an der Chaussee. Das beweist diese Ansichtskarte Nr. 76 vom „Haus in der Heide“  vor/um 1956. Genau genommen befanden sich diese Unterkünfte jedoch in Kamperheide. Pensionsvater H. Oestereich hob damals die Vorzüge seiner Unterkunft wie folgt vor: „Zimmer mit fl….

Steuerhinterziehung 1935

Gefangenenkarteikarte für Röhrs, Heinrich, geb. 04.12.1895 in Wintermoor, Vergehen gegen § 1 der Verordnung zum Sicherung von Wirtschaft und Finanzen Signatur: NLA HA, Hann. 86 Celle, Acc. 2005/035 Nr. 3 im Landesarchiv Niedersachsen Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Hof Baden

Die Landwirtschaft auf diesem Bauernhof wurde im Jahr XXXX aufgegeben, heute betreibt Gaby Baden hier eine Pension. Das Gästehaus wurde um die Jahrhundertwende erbaut und 1995 renoviert. Die Nebengebäude sind noch gut erhalten. Mehr Informationen zur Pension an der Bundestraße 69 unter: www.schneverdingen-wintermoor.de Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Erster Kameradschaftsabend von Gut Ziel

Dank Karin Meyer steht hier die erhaltene Festschrift vom 1. Kameradschaftsabend des Schützenvereins „Gut Ziel“, der 1951 stattfand.   Widmung In Wintermoor, im Niedersachsenland,  wo oft passiert so allerhand,  wo Stolz und Sturheit hoch regieret,  und ein Verein so recht jonglieret,  dort gründeten, o, höret nur,  fünf Mann unser Schützenchor.  Und im November 19 -neunundvierzig, …

Umzu

Wintermoor hat natürlich Grenzen, aber was schert uns Einwohner denn eine unsichtbare Verwaltungsgrenze? So wie wir Kinder aus der Gemeinde Ehrhorn auch nach Geversdorf zum Spielen gekommen sind, so sind auch Begebenheiten aus Barrl für Wintermoor interessant. Deswegen gibt es hier Beiträge, die strenggenommen nicht zu einem Ortsarchiv für Ehrhorn und Wintermoor passen. Ein Sonderfall…

Im Moor versunken

Der Gastwirt Baden hatte Schweine nach dem Bahnhof Tostedt gefahren. Auf dem Rückwege muss derselbe vom Wege abgekommen sein, denn man fand Baden mit Pferd und Wagen im Moore versunken und tot vor. Die Dunkelheit und der Nebel werden die Ursache dieses Unglücksfalls sein. Aus der Böhme-Zeitung vom 15. November 1885. Ein Klick auf die…

Landarbeiterwohnungsbau

Nicht jedes Bauernkind konnte den Hof der Eltern erben. Wer die Hofstelle (Hufe) nicht erbte, der wohnte oft als Kätner in einer Kate nebenan. Ärmer dran waren die Häuslinge, die zwar eine Unterkunft nahe dem Hof hatten, aber mit ihrem Deputat nur knapp über die Runden kamen. Die Verkoppelung sorgte hier für vermehrte Armut, wie…

Buhr’s Hotel

Das Rasthaus Drei Birken ist der spätere Name für das Gasthaus, das als Buhr’s Hotel bekannt wurde. Einige Bilder und Informationen findet man daher in diesem Beitrag: Drei Birken Otto Buhr, gebürtig aus Tieshope und gelernter Musiker, hatte die seine Empfindung für ein gutgehendes Unternehmen hier an der Straßenkreuzung in Wintermoor: Soltau-Harburg und Bispingen-Schneverdingen in…

Bundesstraße

Die heutige Bundestraße 3 (B3) ist namensgebend für die Ortschaft Wintermoor an der Chaussee. Die „große Chaussee“ oder „Napoleonchaussee“ von Hannover nach Harburg wurde 1813 fertiggestellt. Geplant wurde sie schon vorab von der hannoverschen Regierung, aber erst unter Napoleon erhielt sie ihren wichtigen strategischen Zweck und wurde tatsächlich erbaut. Der feuchte Untergrund zwang die Erbauer zum…

Propangas-Umladestation

Im Dezember 1982 wird die Propangas-Umladestation am Wintermoorer Bahnhof eröffnet. Wer weiß mehr dazu? Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Rote Flächen

Militärisches Übungsgebiet (Rote Flächen)  Am 3. August 1959 ist das Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland, Kanada, dem Vereinigten Königreich von Grossbritannien und Nordirland über die Durchführung von Manövern und anderen Übungen im Raum Soltau-Lüneburg abgeschlossen worden. Artikel 2 des Abkommens besagt: „Die Truppe darf die im Raum Soltau-Lüneburg liegenden Teile des Naturschutzgebietes in Übereinstimmung mit…

Lebensmittelgeschäft Manke

„Max Manke – Lebens- und Genussmittel“ ist eine Institution, nicht einfach nur ein Krämerladen! Hier gibt es auf etwa 50qm wirklich alles: frisches Obst, belegte Brötchen, Badeanzüge, Schmirgelpapier und Mausefallen. Der Ort hat sich in den letzten Zeit verändert, Kneipen, Geschäfte, die Schule und das Krankenhaus sind fort. Manke ist noch da und hat sich zu…

Gasthäuser in Geversdorf

„Wir schreiben das Jahr 1893, da eröffnete der Anbauer Georg Meyer in Wintermoor, heute Vor den Höfen 6, eine Schankwirtschaft. Hier, weitab von den Verkehrswegen, konnte dies nur ein Nebenerwerb sein, und so betrieb er neben der Gastwirtschaft und seinem Hof auch noch einen Handel mit allerlei Gütern des täglichen Bedarfs. Im Jahre 1909 kommt…

Notgeld

Die Währungsschwierigkeiten bis hin zur Hyperinflation im Jahre 1923 war auch in Wintermoor zu erleben. Die Sparkasse Schneverdingen zu dieser Zeit Notgeld herausgegeben, die Münzen ersetzen sollten. Münzen waren zunehmend seltener im Umlauf, denn sie wurden aufgrund des Materialwerts gehortet (gerade bei Silbermünzen). Der Nominalwert in Mark und Pfennig war belanglos geworden. Wenn Sie wissen…

Eingemeindung nach Schneverdingen

Am 1. März 1974 wurden Wintermoor und Ehrhorn zusammen mit den anderen Ortschaften nach Schneverdingen eingegliedert und verloren ihre Selbstständigkeit. Grenzkorrekturen Schon vorher gab es natürlich immer mal kleinere Grenzkorrekturen zwischen den Gemeinden, aber ab 1974 hörten sie auf zu bestehen. So wurde 1856 nach Unterlagen aus dem Landesarchiv Niedersachsen (Signatur: NLA HA, Hann. 74…

Haus Nr. 9 – Familie Vorwerk

Hof Vorwerk, Behringer Straße (früher Heinrich Kröger bzw. Wilhelm Meyer). Im Jahre 1862 kaufte der früher in Undeloh ansässige Häusling Heinrich Kröger das Grundstück an der heutigen Behringer Straße. Sehr viel später heiratete Hilda, geb. Meyer, den Landwirt Wilhelm Meyer, aus deren Ehe die Tochter Hilde hervorging. Am 17. April 1945 brannte der gesamte Hof durch…

Eichenstrücken

Mitten im Moor eine Insel aus Holz: hier wuchs schon 1770 ein nennenswerter Wald, der Eingang auf die Landkarte der Kurhannoversche Landesaufnahme fand. So entstand der Flurname „In den Eichenstrücken“, der auch heute noch als Straßenname auf Landkarten steht. Die Neubausiedlung auf dem „Feld vor den Höfen“ aus den Sechziger Jahren mit der Straße Rotdornallee wurde in…

Obdachlose Häuslinge

„Unterbringung obdachloser Häuslinge und Fürsorge für Hilfsbedürftige in Wintermoor“ ist der Verzeichnisname im Landesarchiv Niedersachen aus den Jahren 1869 – 1885 (Signatur: NLA HA, Hann. 74 Soltau, Nr. 830). Von Meiern, Kätnern und Brinksitzern Bis zur Bauernbefreiung gab es drei Höfeklassen für Frondienste zu den Gutsherren. Der Hofbesitzer besaß sein Anwesen in einer Art Erbpacht…

Bahnhof Barrl

Die südlich von Wintermoor gelegene Haltepunkt in Barrl an der Heidebahn wurde im Juni 1938 als Militärbahnhof eröffnet und am 28.05.1989 geschlossen. Die Betriebsstellenabkürzung lautete ABAL. Die Stationierung von britischen Truppen im Camp Reinsehlen liess dort eine große Panzerverladestation entstehen. Nach dem Krieg wurde der Bahnhof Barrl nicht mehr benötigt, denn der Luftwaffenstützpunkt war geräumt. Der…

Zimmerermeister Helmut Dwenger

Helmut Dwenger, geb. 1929, gründete im März 1959 eine Zimmerei. Seine Frau stand ihm zur Seite und erledigte alle anfallenden Büroarbeitem. Ein Jahr lang wurden die Arbeiten (Abbund) in der Sägerei Menke durchgeführt, da noch keine eigene Halle vorhanden war. Helmut Dwenger hatte in der ersten Zeit zwei, später vier bis fünf Mitarbeiter beschäftigt. 1960…

Burvohs

Hans Riebesehl aus Insel gehörte zu den ersten vier Neubauern, die im Jahre 1797 im Wintermoor siedelten. Im Laufe der 200 Jahre waren die Riebesehls (Riebesell) viele Jahre Bauernvögte, Bürgermeister und Ortsvorsteher. So ist sicher auch der Hofname „Burvohs“ entstanden. Das abgebildete, strohgedeckte Bauernhaus ist bei den Kampfhandlungen zum Ende des 2. Weltkrieges, im April…

Einpfarrung der vier Anbauer des Wintermoors

Einpfarrung der vier Anbauer des Wintermoors, Amt Winsen an der Luhe, die bisher nach Bispingen eingepfarrt waren, nach Schneverdingen: so lautet der Titel für zwei Akten im Landesarchiv Niedersachsen. Ich konnte diese bislang noch nicht in Augenschein nehmen. Hier die Archivsignaturen: NLA HA, Hann. 93, Nr. 322 NLA HA, Hann. 74 Soltau, Nr. 1338 1810 gab…

Hof Lührs

Lührs betreiben bis heute Landwirtschaft in Wintermoor. Eine Zeitlang (von wann bis wann?) gab es leckeren, selbst gebackenen Kuchen im Café Lührs. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Wintermoorer Kirchweg

Der Wintermoorer Kirchweg ist eine Straße von Wintermoor-Geversdorf nach Schneverdingen. Der Name sagt es schon: Wintermoorer nutzten diesen Weg, um zum Gottesdienst in die Kirche nach Schneverdingen zu gelangen. Der Bau der Kirche in Wintermoor ersparte diesen Weg. Er war vor der Fertigstellung der L171 der am häufigsten benutzte Weg ins südlich gelegene Snevern. Am…

Der erste Schützenkönig

Nach der Gründung im Jahr 1949 sollte das erste Schützenfest des Vereins „Gut Ziel“ im Mai 1950 auf einer Wiese hinter Hotel Buhr stattfinden. Buhr’s Hotel hatte zu der Zeit einen Saal, der abseits vom Hotel stand sowie eine Tanzfläche im Freien, heute würde man sagen: „Open Air Tanzfläche“, der aber wohl für das Schützenfest…

Haus Nr. 8 Familie Schlüschen

In einem Vertrag vom 20. Januar 1840 beantragt der Häusling Johann Dietrich, Köhler aus Ahrsen, Vogtei Fallingbostel, nach Wiederverheiratung mit der Witwe Magdalene Fuhrhop, geb. Dittmer, zu Ehrhorn, sich hier häuslich niederzulassen. Aus einem „Ehe- und Altenteiler-Contract“ aus dem Jahre 1865 geht hervor, daß die Tochter „Elise Köhler, aus Wintermoor, angeblich 21 Jahre alt“ mit…

Flurnamen

Viele Flurnamen standen Pate für die Benennung von Straßen. Andere hingegen sind den meisten Menschen heute unbekannt. Hier finden Sie einige Flurbezeichnungen, die von verschiedenen Karten zusammengetragen wurden. Mehr Infos finden Sie nach einem Klick auf die Marker der Karte. Am Kalkenberge An den Sandbergen An der Ehrhorner Grenze Bei dem Schafstall Bei den Reithwiesen…

Ramakershof

Im Jahre 1809 suchte der Häusling Claus Riebesehl, Sohn ? des Neubauers Hans Riebesehl, der bereits im Jahre 1797 gesiedelt hatte, um die Ausweisung einer Neubauerstelle nach. In der Bewilligung der Vogtei heißt es: Dem obgedachten Häusling Claus Riebesehl wird ein Platz zum Anbau neben seines Vaters Stelle, in der Länge von 12, in der…

Gründung Wintermoor an der Chaussee

Die Amtsvogtei Amelinghausen hat im Jahr 1794 Wintermoor als landwirtschaftlichen Siedlungsplatz ausgewiesen. Im Jahre 1794 siedelte sich der erste Anwohner, der Chausseeaufseher Havemann, in der „Colonie Wintermoor“ an. Zu damaliger Zeit suchte die Regierung überall nach geeignetem Land, um Neuansiedlungen vorzunehmen. Die genaue Herkunft des Namens „Colonie Wintermoor“ konnte bis heute nicht genau geklärt werden….

Lange Straße

Die Dorfstraße, später Lange Straße genannt, ist wahrscheinlich wirklich die längste Straße Wintermoors (mit Mittelstreifen) und hat seit 1971 den Rang einer Landesstraße (171). Sie folgt der Linie des Schulwegs und führt zur bis zur Alten Schule. Sie wurde 1902 oder 1908 befestigt. Die direkte Verbindung nach Schneverdingen wurde erst später ausgebaut. Der Bereich der…

Haus 5 – Weseloh

Im Jahre 1800 ließ die Amtsvogtei Amelinghausen zwei Siedlungsplätze in Wintermoor festgelegen. Einen davon erwarb ein Mann namens Brunkhorst, der diesen aber schon nach kurzer Zeit an seinen Schwiegersohn Hans „Wesseloh“ weitergab. 1856 wurde das „neue“ Wohnhaus und ein Teil der Stallungen von Hans Peter Wesseloh (Enkel von Hans?) und dessen Ehefrau Marie, geb. Oetjen,…

Spielmannszug Erika

CHRONIK des Spielmannszuges „Erika“ Wintermoor Der Spielmannszug „Erika“ Wintermoor wurde größtenteils von der Dorfjugend ins Leben gerufen. Einer der Initiatoren, denen die Gründung verdankt werden kann, war Heinz Ditsch. Am 2. August 1953 fand die Gründungsversammlung in „Meyers Gasthaus“ statt. Auf dieser Versammlung wurde der damalige 1. Vorsitzende des Schützenvereins, Heinrich Oetjen sen., gefragt, ob…

Wildschaden

„Es war in den 30er Jahren, als der zuständige Jagdpächter von Reinsehlen zu einem „Wildschaden“ gerufen wurde. Wildschweine hatten ein Kartoffelfeld völlig zerwühlt und verwüstet. Der Jagdpächter sollte sich den Schaden ansehen und diesen regulieren. Dem Jagdpächter aber war die Sache nicht geheuer, er legte sich 4 Tage auf die Lauer und siehe da, nicht…

Kühlhaus

Heute ist es die Unterkunft für den Rasenmäher der SG Wintermoor 68, aber früher war es das gemeinschaftliche Kühlhaus der Wintermoorer. Kühlschränke waren damals noch nicht sehr verbreitet, aber Lebensmittel wollte man früher schon gekühlt lagern. Das hat man hier in den Jahren 19XX bis 19XX getan. Der hölzerne Anbau kam später. Ein Klick auf…

Gasthaus Drei Birken

Am 17. April 1945 mußte Familie Buhr durch die Kriegsumstände das Haus räumen. Am Nachmittag des gleichen Tages wurde das Hotel von einem Großfeuer, welches sich vom Hof Vorwerk bis hin zum Bahnhof ausweitete, zerstört. Um 1947 wurde dann das niedergebrannte Hotel neu errichtet, später bekam es dann noch ein weiteres Geschoß und ein anderes…

Jugendwaldheim Ehrhorn

Die meisten kennen es noch als Jugenddorf Ehrhorn: Im ehemaligen Teil 2 des Waldkrankenhauses Wintermoor befand sich auf 6 Hektar Fläche das Jugendwaldheim Ehrhorn.    Seit 2010 firmiert es als Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide Haus Erhorn und bietet gute Möglichkeiten für Klassen- und Gruppenreisen in den Wald und für Naturerlebnis. Zusammen mit dem Walderlebnis Ehrhorn ist…

Renken

Zu den ersten 4 Siedlern im Jahre 1797, die im Wintermoor eine Neubauernstelle errichten konnten, gehörte auch der Häusling Hans Jürgen Baden aus Insel. Baden, der auch einige Jahre Besitzer des Hofes Nr. 7, „Hökerbur“, war, hat zum Ende seiner Zeit in Wintermoor die beiden Höfe veräußert (die Ländereien an verschiedene Interessierte verkauft). Der auf…

Weitere Ansiedlungen

Weitere Ansiedlungen sind vor allen Dingen nach den beiden Weltkriegen zu verzeichnen. Nach dem ersten Krieg waren es hauptsächlich Nebenerwerbsstellen, zum Tel hiesiger Bauernsöhne mit Viehbeständen zur Eigenversorgung; viele verdienten sich ihren Unterhalt im nahen Staatsforst. Als sich das Leben in den Großstädten nach den harten Jahren der Nachkriegszeit allmählich wieder normalisierte, wurde auch der…

Hof Barrl

Hof Barrl ist ein Hof mit über 400 Jahren Tradition. Er war früher einer der größten Höfe im Kirchspiel Schneverdingen (über 2.000 Morgen Land anfangs, vor 100 Jahren waren es nachweislich noch 434 Hektar). Er liegt direkt an der Napoleonchaussee und ist ein Synonym für den Ort Barrl. Heidschnuckenweide und Imkerei waren die Stützpfeiler des…

Friedrich Meyer

Am 22. April des Jahres 1822 erschien der Bauernvoigt (und Hauslehrer) Friedrich Könemann in der Königl. Amtsvogtei zu Schneverdingen und erbat im Auftrag des Häuslings Friedrich Meyer (ursprünglich aus Zahrensen) um Zustimmung zur Ansiedlung einer Neubauerstelle im Wintermoor. Da weder Weideinteressenten noch die übrigen Neubauern gegen die Ansiedlung etwas einzuwenden hatten, wurde ihm an der…

Getränkehandel Groschek

Karsten Groschek kaufte das Bahnhofsgebäude im Jahr 199X. Nach umfangreichen Baumaßnahmen führte er von 199X bis XXXX ein Getränkefachgeschäft mit Kiosk. Heute wird das Haus nur noch als Wohngebäude benutzt. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Schulweg

Die ruhige Straße, die die B3 zur Langen Straße verbindet. Die Kinder der Höfe an der Grossen Chaussee benutzten diesen Weg, um zu Schule in Richtung Reinsehlen zu gelangen. Der Kreuzungsbereich mit der Poststraße kurz vor dem Bahnübergang wurde von Zeit zu Zeit umgestaltet. Der Umbau der L171 / Lange Straße 1971 sorgte für einen neuen Kreuzungsverlauf beim Ehrhorner Heuweg….

Riepenhof

Die Schröders konnten ihre Anbauerstelle einige Jahrzehnte bewirtschaften, scheiterten dann aber, und der Interimswirt, Hinrich Westermann, führte den weiter, bis ihn 1877 Johann Friedrich Oetjen von Hinrich Schröder erwerben konnte. Darüber hinaus kaufte Friedrich Oetjen von Hinrich Westermann, der über 90 Morgen Land erworben hatte, noch Grundstücke, die jenseits der Wümme in einer Größe von…

Ortsmitte Geversdorf

Das neue Zentrum von Geversdorf. Hier steht seit 2011 der Namensstein von Wintermoor, ein großer Findling, der auf die Wintermoorer Geschichte hinweist. Eine parkähnliche Gestaltung und eine Sitzbankgarnitur laden zu einer Radtour-Pause ein. Die Wintermoorer haben den Ort 2012 in Eigeninitiative umgestaltet und eine Infotafel aufgestellen lassen (Bericht der Böhmezeitung vom 2. Mai 2012 –…

Sportstättenbau

Sportstättenbau in Wintermoor Im August 1975 wird die Gemeinde durch Johannes Heinsohn in Wintermoor a.d.Ch. darauf hingewiesen, daß keine zufriedenstellende Lösung bei der Nutzung von Sportstätten öffentlicher Träger durch Schulen, Vereine und andere Benutzergruppen gegeben sei. Die Sportstättensituation in Wintermoor wird in den darauffolgenden Monaten eingehend in dem Fach- und Verwaltungsausschuß beraten, bis im Januar…

Margarete-Daasch-Weg

Das neuestes Neubaugebiet von Wintermoor a.d.Ch. wurde 2002 (oder 2001?) ausgewiesen. Die erste Bebauung fand xxxx statt. Im Jahr 2009 wurde die Straße als Ring nach Süden erweitert. 2009 waren 6 Wohngebäude errichtet, 2017 bereits 8. Diese erschlossenen Baugrundstücke kosten bei einer Grundstücksfläche von 830 qm 41500 Euro (Stand 2016). Der Margarete-Daasch-Weg geht von der Langen Straße…

Zwangsarbeit

Vorwort Es ist lange her und vielen Menschen ein unbequemes Thema: Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg. Ich möchte es aber nicht ignorieren, denn zum einen ist ein Archiv ohne die entsprechenden Archivalien unvollständig und zum anderen kann ich mir vorstellen, dass Angehörige und Nachfahren der Kriegsgefangenen es interessant finden, wenn sie Informationen zu ihren Vorfahren finden…

Hökerbur

Im Jahre 1797 gehörte Christoph Gevers, aus Insel kommend, zu den ersten 4 Siedlern in Wintermoor. Christoph Gevers, in alten Schriften wird er auch schon mal Gebers genannt, ist wohl auch dafür verantwortlich, daß an den Ortsnamen Wintermoor der Name Geversdorf angehängt wurde. Dies war wohl als Unterscheidung zu den Siedlern der „Colonie Wintermoor“ im…

Neubauer Schröder Vorwerk

Diese Vorgeschichte steht in der Chronik „200 Jahre Wintermoor-Geversdorf“ von 1997. Die beiden Häuslinge Hinrich Schröder und Jürgen Vorwerk aus Lünzen sowie der Häusling Claus Riebesehl in Wintermoor suchten am 12. Oktober 1809 bei der Amtsvogtei um die Ausweisung ihrer Neubauerplätze im Wintermoor nach. Die Weideinteressenten der umliegenden Ortschaften hatten gegen die Ausweisung nichts einzuwenden,…

Gründung Wintermoor-Geversdorf

Die Entwicklung des kleinen Dorfes begann mit der Siedlungserlaubnis von 1797, die der Amtsvogt in Schneverdingen an vier aus Insel stammende Häuslinge erteilte.   Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Schröder Lange Straße

Der Hof der Schröders in der Lange Straße 36 ist schon auf der Landkarte von 1917 verzeichnet. Die Milchviehwirtschaft in einem modernen Stall findet als Weidehaltung statt. Der Blumenverkauf zum Selberschneiden gegenüber gehört Familie Schlüschen. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Dorfgemeinschaftshaus

Das Schützenhaus des Schützenvereins „Gut Ziel“ war schon länger ein wichtiger Treffpunkt im Dorf. 1987 plante man, den Schießstand zu einem Dorfgemeinschaftshaus umzubauen. Es bildete sich dafür eine eigene Interessengruppe von Wintermoorer Vereinen, bestehend aus dem Schützenverein, der Feuerwehr, der Tanzgruppe „Wintermoorer Moorkluten“ und dem Frauenkreis der Kirche. Die Bauarbeiten starteten am 14.10.1987 mit Unterstützung…

Moorhof

Auf dem Hofgelände bieten Erika und Klaus Westermann in einem ehemaligen Speicher ein gemütliches Ferienhaus mit etwa 60qm Größe an. Mehr zu diesem Anwesen mit der Anschrift Flattweg 27 findet sich hier: www.moorhof-schneverdingen.de Dieses Anwesen ist nicht zu verwechseln mit der alten Geschichte des Moorhofs in Ottermoor. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv….

Haus Nr. 7 Gers-Hof

Der genaue Gründungszeitpunkt der Hofstelle ist nicht bekannt. Lediglich der Name Gers-Hof läßt evtl. auf den Hofbegründer schließen. Die Gerssche Anbauerstelle wurde im Januar 1882 vom Anbauern Heinrich Christoph Weseloh zu Wintermoor an der Chaussee Nr. 5 gekauft und im gleichen Jahr der jüngsten Schwester Margarethe als Erbteil vermacht. Diese heiratete Wilhelm Tödter aus Reinsehlen….

Dohrmannsche Hof

Hinrich Versemann, Häusling aus Insel, gehörte zu den ersten 4 Neubauern, die im Jahre 1797 die Besiedelung des Wintermoores einleiteten. Bereits im Jahre 1809 liest man: der „Dohrmannsche Hof“, vermutlich durch Einheirat. In den dreißiger Jahren wurde der Hof an Friedrich Heutmann aus Todtshorn verpachtet, der viele Jahre in Wintermoor die Milch von den einzelnen…

Wintermoorer Winterball

Der Wintermoorer Winterball ist ein jährliches Treffen der sieben Wintermoorer Vereine und findet seit 20XX im Hotel Hof Barrl statt. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Foutstieg

Die Dorfstraße in Geversdorf war kaum befestigt, weshalb Fußgänger sie in manchen Monaten gar nicht passieren konnten. Die Höfe im Dorf waren über einen zusätzlichen kleinen Pfad, den „Foutstieg“, miteinander verbunden. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Hertzogthum Lüneburg um 1700

Johann Georg Schreiber (1676 – 1750) brachte zwischen 1695 u. 1750 in Leipzig diese Karte des Herzogtums Lüneburg heraus. Man kann hier Ehrhorn in der alten Schreibweise Erhorn erkennen. Veröffentlichung mit Erlaubnis des Kreisarchivs Celle. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Kurhannoverschen Landesaufnahme 1770

Im Jahr 1764 wurde das Teufelsmoors in Richtung Bremen erschlossen. Die Karte des Hannoverschen Ingenieurkorps fand das „gnädigste Wohlgefallen“ des Kurfürsten Georg III. So folgte der Auftrag, das gesamte hannoversche Land zwischen 1764 und 1786 zu vermessen und in der Kurhannoverschen Landesaufnahme darzustellen.   Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, LGLN…

Papenatlas 1836

August Papen vom Königlich Hannoverschen Ingenieurkorps konnte in der Reformzeit zwischen 1832 bis 1848 seine Ideen zu modernen Karten im Königreich Hannover und des Herzogtum Braunschweig umsetzen. Seine Kartenblätter wurden im Maßstab 1 : 100 000 als Atlas herausgegeben. Er nutzte das vorhandene Kartenmaterial und korrigiert es bei Bedarf. In Wintermoor a.d.Ch. sind hier 6…

Preußische Landesaufnahme 1897

Generalfeldmarschalls von Moltke legte den Grundstein für die „Königlich Preußische Landesaufnahme“, die 1875 mit Sitz in Berlin eingerichtet wurde.  Diese Einrichtung nahm eine erneute Vermessung und topographische Aufnahme des heutigen Niedersachsens (und Bremens) vor und erstellte von 1877 bis 1912 die Erstausgaben dieses Kartenwerks. Diese Ausgabe läßt sehr gut erkennen, was Ackerland und was Heidefläche…

Karte 1906

Der Auszug aus der Karte von 1906 zeigt die Bereiche um die Bundesstraße und Teile des Naturschutzgebietes im Maßstab 1:25.000. Das Blatt heißt Behringen und trägt die Nummer 1378. Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, www.lgln.de. © 2017 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Wanderkarte Wilsede von 1914

Der Verlag v. C. Boysen aus Hamburg veröffentlichte um 1914 einen Reiseführer für die Lüneburger Heide. Hier war eine kleine Wanderkarte im Maßstab 1:75.000 eingeklebt gewesen, die auch die Forstnummern vermerkt hatte. Bemerkenswert: Der Haltepunkt der Heidebahn in Barrl war noch nicht eröffnet. Die östlicher Seite der heutigen Bundesstraße zwischen Waldsiedlung und Barrl war unbewaldet….

Karte 1917

Der Auszug aus der Topographischen Karte von 1917 zeigt Wintermoor im Maßstab 1:25.000. Das Blatt heißt Schneverdingen und trägt die Nummer 2824. Die benachbarten Meßtischblätter sind hier erreichbar: Tostedt 2724 im Norden, Behringen 2825 im Osten und Holm 2725 im Nordosten.   Quelle: © SLUB / Deutsche Fotothek, Permalink: http://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71052881 Ein Klick auf die Werbung…

Karte 1938

Der Auszug aus der Topographischen Karte von 1938 zeigt Wintermoor im Maßstab 1:25.000. Das Blatt heißt Schneverdingen und trägt die Nummer 2824. Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, www.lgln.de. © 2017 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Karten der Britischen Armee

Direkt nach dem Krieg benötigten die Streitkräfte in der britischen Besatzungszone Landkarten, um sich vor Ort zurecht zu finden. Das waren in der Regel ältere Karten aus der Zeit von 1897-1917, die während des Krieges vom War Office herausgegeben wurden. Sie beruhten auf den Landkarten von 1917 und übernahmen auch deren Meßtischbezeichnungen und -nummern. Die…

Karte 1956

Der Auszug aus der Topographischen Karte von 1956 zeigt Wintermoor im Maßstab 1:25.000. Das Blatt heißt Schneverdingen und trägt die Nummer 2824.   Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, www.lgln.de. © 2017 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Karte 1963

Der Auszug aus der Topographischen Karte von 1963 zeigt Barrl im Maßstab 1:5.000. Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, www.lgln.de. © 2017 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Karte 1981

Der Auszug aus der Topographischen Karte von 1981 zeigt Ehrhorn im Maßstab 1:25.000. Das Blatt heißt Behringen und trägt die Nummer 2825.  Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, www.lgln.de. © 2017 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Karte 1991

Der Auszug aus der Topographischen Karte von 1991/92 zeigt Wintermoor im Maßstab 1:25.000. Das Blatt heißt Schneverdingen und trägt die Nummer 2824. Quelle: Auszug aus den Geobasisdaten der Niedersächsischen Vermessungs- und Katasterverwaltung, www.lgln.de. © 201 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Ehrenmal Wintermoor

ERRICHTUNG DES EHRENMALS FÜR DIE GEFALLENEN DER SCHULGEMEINDE WINTERMOOR In den 30er Jahren hatte der Lehrer Bergmann den Plan gefaßt, für die 15 Gefallenen des ersten Weltkriegs eine Gedenkstätte zu errichten. Bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1937 hatte er schon allerhand Material beschafft, aber mit dem Bau war noch nicht begonnen worden. Dies blieb…

L171

Verlegung der Landesstraße 171 In der Sitzung des Verwaltungsausschusses am 16. Februar 1960 teilt der Beigeordnete Heinrich Wahls mit, daß die Briten die Festlegung von Überfahrten über die Landesstraße I. Ordnung 171 (LIO 171) Harburger Straße bis Bundesstraße 3 abgelehnt haben. Man müsse nun versuchen, eine andere Lösung für die Verkehrsteilnehmer dieser Straße zu finden….

Schweinemastanlage

Im Jahre 1998 kaufte der Landwirt Karl-Ludwig von Danwitz an der Wintermoorer Str. 3 gegenüber vom Wägerhof ein Grundstück, um einen Ferkelaufzuchtstall zu bauen. Dieser wurde dann im darauffolgenden Jahr fertiggestellt und in Betrieb genommen. Im Jahre 2011 wurde auf dem Betriebsgelände zusätzlich eine Biogasanlage gebaut. Aus Gülle, Grassilage und Maissilage produzieren Bakterien in zwei…

Schniederbur

Die Herkunft des Hofnamens konnte leider nicht geklärt werden, aber es muß jemand den Beruf des Schneiders ausgeübt haben. Der 5. Siedler im Wintermoor bei Fintel, so kann man es in den damaligen Schriften nachlesen, war der Neubauer Hans-Hinrich Dohrmann, vormals Häusling in Fintel, geb. 1761 zu Insel. 1801 wurde ihm der Meyerbrief ausgehändigt. Hierin…

Hof Meyer

Wann die Geschichte der Meyer’s begann, ist nicht genau zu sagen. Es muß so um 1850 – 1855 durch den Uropa Jürgen und seiner Frau Anna Engel von Fintel gewesen sein. Vier Kinder hatten sie. Der Sohn Johann-Heinrich, geb. 15. 10. 1848, führte mit seiner Frau Anna Katharina Christine Weseloh, geb. 22. 3. 1846, den…

Konkurs des Häuslings Peter Riebesehl

„Konkurs des Häuslings Peter Riebesehl“ lautet die Aktenbezeichnung im Landesarchiv Niedersachsen (Signatur: NLA HA, Hann. 72 Soltau, Nr. 83/2) über das Schicksal des Riebesehl im Jahr 1868.  Diese Geschichte ist unerzählt, denn ich habe bislang leider noch keinen Einblick in die Archivunterlagen genommen. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Schulbus und Nahverkehr

  Schulbus Die Schüler aus Wintermoor hatten seit der Schließung der Dorfschule einen weiten Weg in die Schule nach Schneverdingen. Es wurde daher in den Siebziger Jahren ein Nahverkehr mit Bussen der Firma Kurt Lange aus Schneverdingen bereitgestellt. Die Verkehrsgemeinschaft Heidekreis übernahm den gesamten Betrieb im Landkreis im Jahr 1992. Ihre Nachfolgerin, die Verkehrsgemeinschaft Nordost-Niedersachsen GbR…

Skaterbahn

Diese Anlage befindet sich in der Poststraße beim Dorfgemeinschaftshaus.   Die Veröffentlichung des Heidekurier-Artikels erfolgt mit freundlicher Erlaubnis vom 10.11.2016 durch AM-Verlag Andreas Müller KG, Soltau: WINTERMOOR. Mit den Provisorien in einer Nebenstraße waren die rund zehn Jugendlichen in Wintermoor an der Chaussee schon seit längerem nicht mehr zufrieden – sie wünschten sich eine richtige…

Post in Wintermoor a.d.Ch.

Jede Gemeinde hatte früher seine eigene Post. Für die Gemeinde Ehrhorn war diePsststelle II seit den 30er Jahren in Buhr’s Hotel an der Großen Chaussee. Otto Buhr verteilte auch die Post, dabei legte er 25 km zurück, anfangs mit dem Fahrrad, später mit Moped oder Auto. Einen richtigen Postraub hatten die Wintermoorer 1935, als dort…

Moorhof in Ottermoor

Der Moorhof in Ottermoor war einer der ersten Siedlungen der Ortschaft Ottermoor. Er wurde von Hamburger Bürgern begründet, die dafür eine Genossenschaft ins Leben riefen und von einem alternativem Leben auf dem Lande träumten. Sie wurden von den Ideen von Silvio Gesell inspiriert. Eine Genossenschaft aus anfangs 13 Interessenten kauften in der Inflationszeit 1922 72…

Haus 2 – Gellersen

Das Haus Nr. 2 wird schon von einer Sage umrankt. Die große Landstraße, an der das Haus liegt, wird zum Schicksal. In diese Wildnis nämlich soll ein reicher Kaufmann im Weller Hege, einem Busch vor dem Ort Welle, von Räubern überfallen, schwer verwundet und ausgeplündert worden sein. Der Besitzer von Haus Nr. 2 hat ihn…

Wilderei

Da in der vergangenen Nacht Vollmond herrschte, hatte sich der Förster Wittig angesetzt, um einen Wilddieb zu überraschen. Auf den Anruf des Försters „Hände hoch“ ließ der Wilderer eine gemeine Antwort fallen und gab aus sechs Meter Entfernung sofort einen Schuss ab, der vor dem Förster in den Erdboden ging. Als der Förster sofort mit…

Bauunternehmen Albert Bleeken

Das Bauunternehmen wurde von Albert Bleeken im Jahre 1960 gegründet. Mit nur vier Mitarbeitern wurde die erste Baustelle (Ahlborn, Wintermoor-Geversdorf) in Angriff genommen. Albert Bleeken hat sich aus eigener Kraft und mit viel Disziplin ein Unternehmen, mit teilweise über 60 Beschäftigten, aufgebaut. Der Betrieb existierte bis Mitte der 80er Jahre.  Dieser Beitrag stammt aus der…

Postweg

Die Karte der Kurhannoversche Landesaufnahme von 1770 zeigt zwar nicht den Ort Wintermoor, denn dort gab es ja damals nichts. Jedoch kann man den rot beschrifteten Post-Weg gut erkennen, der diagonal von Nordosten das Gebiet Wintermoors kreuzt. Selbst auf dem Topographischer Atlas des Königreichses Hannover von 1836 ist der Postweg zu erkennen, er geht bei Welle von…

Lehrer beleidigt Kreisjägermeister

„Bergmann, Otto, geb. 1874 Volksschullehrer in Wintermoor, Kreis Soltau Enthält: u.a. Anklage wegen Beleidigung des Stabsleiters und Kreisjägermeisters Schafberg in Soltau 1934“ ist der Titel der Akten im Landesarchiv Niedersachsen aus dem Jahr 1941. Sie tragen die Signatur: NLA HA, Hann. 180 Lüneburg, Acc. 3/112 Nr. 31. Leider kann ich ohne Akteneinsicht nicht mehr dazu…

Kunst in der Heide

Tourismus in der Lüneburger Heide, das ist auch heute noch Naturerlebnis und Ruhe von der Stadt. Schon um 1900 herum fand der Fremdenverkehr statt, vorangetrieben durch den Bau der Heidebahn im Jahr 1901 und der guten Verbindung nach Hamburg. Einer der ersten, weit verbreiteten Reiseführer mit Wanderkarte datiert auf 1914. Es gab auch eine künstlerische Überhöhung…

Shell-Tankstelle

Die Tankstelle von Martin Ebeling, die 1952 durch die Shell AG in Betrieb genommen wurde, ist sicher jedem bekannt. Doch schon vor ihm hat sein Vater, ebenfalls Martin Ebeling, eine Tankstelle betrieben. Diese bestand aus einer einzigen Zapfsäule und zwar dort, wo heute die Telefonzelle steht. Zur Zeit der Besatzungsmächte wurden für diese Benzinmarken ausgegeben….

Weideinteressenten etc

Schon die Ortsgründung gefiel in den Nachbarortschaften nicht. Das belegen Unterlagen aus den Jahren 1797 – 1799 mit der Überschrift „Beschwerde der Dorfschaften Hansahlen und Wehlingen gegen den Anbau im Wintermoor, Amt Rotenburg“, Signatur: NLA ST, Rep. 74 Rotenburg, Nr. 4581 im Landesarchiv Niedersachsen.  Die Akten unter der Signatur NLA HA, Hann. 70, Nr. 2833…

Haus Nr. 6 – Familie Wiedemann

„Als sechster Neubauer in Wintermoor baute Wilhelm Wiehe im Jahr 1809 diesen Hof. Wiehe war der erste „Meilenwärter“ der „Colonie Wintermoor“. Heute wird das Anwesen von der Familie Wiedemann bewohnt.“ Dieser Beitrag stammt aus der Chronik „200 Jahre Colonie Wintermoor“ von 1994; Seite 14. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Stratjohann

Der Hokenhändler Johann Meyer, „Stratjohann“, errichtet ab dem Jahre 1909 an einem Seitenweg in Geversdorf ein massiveres Haus, mit je einem Schank- und Ladenraum. Am 22. Januar 1912 erhielt Johann Meyer die Schankerlaubnis für sein neues Gebäude.  Dieser Beitrag stammt aus der Chronik „200 Jahre Wintermoor-Geversdorf“ von 1997.   Ein Klick auf die Werbung hilft…

Haus Nr. 4 – Familie Oltmann

Seit 1939 ist das Haus Nr. 4 in Besitz der Familie Oltmann. Gekauft hat es 1898 Georg Harms, der Urgroßvater von Bernhard Oltmann. Ursprünglich stammt die Familie aus Wilsede. Der Beitrag stammt aus der Chronik „200 Jahre Colonie Wintermoor„, 1994 Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Bahnunfall

Nachts um 2:51 Uhr am 4. Mai 1972 gab es einen schweren Eisenbahnunfall mit ungeheurem Krach (wie eine Explosion) nördlich der Wintermoorer Ortsgrenze. Ein außerplanmäßiger Militärzug und ein Güterzug stiessen zusammen, weil der Schneverdinger Fahrdienstleiter den Güterzug vergessen und hatte dem Militärzug freie Fahrt signalisiert. Bei dieser Katastrophe starben 3 Menschen und 31 Soldaten wurden…

Heidkoppel

Die Heidkoppel bezeichnet die Gegend hinter den Eichenstrücken bis hin zur Wümme. Fast direkt an der Kreisgrenze nach Harburg (im Norden) und der ehemaligen Gemeindegrenze nach Wesseloh (im Westen) befindet sich hier ein feuchter Bereich südlich der Wümme.  Eine langgezogene, mittlerweile bewaldete Sanddüne trennt die Wümme von den übrigen Flächen. Diese Düne wurde im östlichen Bereich…

Gärtnerei

Gärtnerei Duwe Fritz Duwe, geb. 1898 in Frauenmark/Mecklenburg, kam 1923 nach Einem, wo er als Gutsgärtner arbeitete. 1936 kaufte er von der Staatsforst ein Grundstück, worauf er 1949 eine Stallscheune errichtete. 1964 übernahm Helmut Duwe die Gärtnerei. Nach und nach wurde vergrößert, um alles auf dem neuesten Stand zu halten. 1989 wurde der Betrieb aus…

Autoeinbruch 1966

In den Mittagsstunden beobachteten Kinder aus Wintermoor, wie zwei junge Männer aus einem Pkw, der an der B 3 im Kreise Harburg abgestellt war, Sachen entwendeten. Die Kinder begaben sich unverzüglich zum Polizeibeamten nach Wintermoor und erzählten den Vorfall. Bei den sofortigen polizeilichen Ermittlungen mit einem Diensthund gelang es dem Polizeibeamten, die beiden Täter zu…

Freie Schule

Pläne zur neuen Nutzung der ENDO-Klinik aus der Böhme-Zeitung: „ph Ehrhorn. OP — Intensiv“ prangt über dem Eingangsportal des Gebäudes, das einmal eine Schule werden soll. Das Schild, das einst auf einen Operationssaal in der Endo-Klinik Wintermoor hinwies, könnten die Schulgründer gleich hängen lassen. In Zukunft würde OP dann eben für „Originelle Pädagogik“ stehen. Denn…

Camp Reinsehlen

Militärflugplatz Reinsehlen Südlich vom Höpen gelegen auf dem trockenen Sandboden bei Reinsehlen entstand 1938 ein unbefestigte Flugplatz. Die Betonstraße von der Schule Wintermoor nach Barrl entstand zur gleichen Zeit (1939) und ist für ihr Alter auch im Jahre 2017 noch im guten Zustand. In einer geheimen Kommandosache des Wehrmachts-Oberkommandos vom 21. Juli 1938 kann man…

Stichstraße

Nördlich der Straße Zur Forst geht die Stichstraße von der Bundesstraße ab.  Die Stichstraße endet als befestigte Straße nach 250 Metern als Sackgasse, nur ein Feldweg führt im 90 Grad Winkel nach Osten in das Naturschutzgebiet. Im Jahr 2017 standen hier 4 Wohnhäuser mit den Hausnummern 8, 8A, 10 und 12. Die Stichstraße befindet sich…

Jürgen Vorwerk

Jürgen Vorwerk begründete den Hof, wie schon erwähnt, 1815, und der Name Vorwerk ist über die Jahre auch erhalten geblieben. Interessant auf dem Foto, das aus den 30er Jahren sein dürfte, Göpel und Ziehbrunnen. Im Vordergrund sieht man den „Foutstieg„, der alle Höfe miteinander verband. Die Dorfstraße war kaum befestigt und für Fußgänger viele Monate…

Entwässerungsgenossenschaft

Die Gründung der Entwässerungsgenossenschaft Wintermoor fand 1927 unter Anwendung des Beitrittzwanges der Anrainer statt. Der Wasser- und Bodenverband Wintermoor ist ihr Nachfolger. Die Hauptaufgabe der Vereinigungen war die Entwässerung der Feuchtgebiete. Der Reichsarbeitsdienst hat die Wümme in den Zwanziger Jahren in ein neues, tiefer gelegenes Bett gebracht. Dabei ist der Bachlauf bei Ottermoor weiter nach Norden gerückt…

BI zur Verringerung der militärischen Belastung

Weil es einer Handvoll Bürger gestunken hat, diese ewigen Kriegsspiele und die großen Verwüstungen in unserer schönen Heide hinzunehmen, gründeten sie die „BI“ im März 1987. Christa Althoff übernahm den Vorsitz, ihr zur Seite D. Möhrmann, E.O. Bosselmann, P. Schmidt und viele andere. Jetzt ging es an die Arbeit, man krempelte die Ärmel hoch und brachte…

Am Sportplatz

Früher hatte dieser Weg keinen richtigen Namen, sondern wurde bezeichnet als „Weg, auf dem die Reinsehlener Bauern ihre Bienen ins Alte Land gebracht haben“. Seit 1978 heißt die Straße „Am Sportplatz“. Sie führt von der Wintermoorer Straße nördlich bis hin zum Hauenstein und dem Abzweig nach Wintermoor a.d.Ch. bzw. Ottermoor. Das Dorfzentrum mit dem Namensstein…

Dresslerstübchen

Das Wohnhaus am heutigen Ehrhorner Heuweg wurde ca. 1951/52 durch Otto und Irmgard Schäbsdat erbaut. 1958 eröffnete Irmgard Schäbsdat die Gaststätte DRESSLER-STÜBCHEN. Es sprach sich schnell herum, daß man hier in gemütlicher Atmosphäre bei „Tanz am Abend“ nette Stunden verbringen konnte. Im Herbst 1965 verstarb die Inhaberin, worauf die Gaststätte dann 1966 von der Familie Sprekkelsen…

Jagd

Wintermoor ist in zwei Jagdreviere aufgeteilt, die jeweils von einer Jagdgenossenschaft verpachtet werden. Die Grenzen der Jagdgenossenschaften sind identisch mit den ehemaligen Gemeindegrenzen. Eigenjagdreviere gibt es in Wintermoor nicht. Die vielen unterschiedlichen Naturräume und die angrenzende, große Forst vom Naturschutzgebiet machen unser Dorf zu einem interessanten Jagdrevier.  Die  Jagdverhältnisse der Ortschaft Wintermoor waren schon 1866…

Haus Nr. 10 – Albert Bleeken

Das Haus an der Forst wurde ca. 1870 von Dietrich Bleeken übermommen. Die Familie betrieb die Landwirtschaft und eine kleine Torfabbaustelle. Auch wurde hier selbst gesponnen und gewebt, um die Familie einigermaßen durchzubekommen. So oder ähnlich erging es in dieser Zeit wohl allen Siedlern. Während des 1. Weltkrieges war der Vater von Adolf Bleeken in…

Straßenbeleuchtung

Die Gemeinde Ehrhorn brachte 1974 zur Gemeindereform die Straßenbeleuchtung als Gemeindevermögen in die Stadt Schneverdingen mit ein. Ab 2000 gab es auch an ausgewählten Kreuzungen und vor Bushaltestellen in Wintermoor-Geversdorf eine Straßenbeleuchtung. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Schulfrei

Wer erinnert sich nicht gerne an witzige Geschichten aus seiner Schulzeit? Auch die Schule in Wintermoor hatte solche Momente. Lehrer Bergmann war beispielsweise ein passionierter Jäger. Hatte man seine Hausaufgaben vergessen, so konnte man sich aus der misslichen Situation retten, wenn man dem Lehrer erzählte, dass man einen Fuchs auf dem Schulweg gesehen hat. Flugs…

Wehlener Weg

Der Wehlener Weg zweigt von der Behringer Straße nach Norden ab und knickt bei der Unterführung der Este dann nordöstlich nach Wehlen ab. Ein kleinerer Stichweg führt von der Kurve westlich zur B3. Linkerhand befinden sich 3 Wohngebäude (Stand: 2017), darunter der Hof von Albert Bleeken und Hof Meyer. Bereits auf der Karte von 1906 waren…

Konrad Ruschmeyer

Der letzte von den 11 Neubauern war Häusling Hinrich Dohrmann. Er suchte im Jahre 1830 um Ausweisung eines Neubauerplatzes im Wintermoor nach. Dohrmann hatte mit erheblichen Widerstand aller, insbesondere des Neubauern Hinrich Schröder, der am Hauenstein Grenzausräumungen vorgenommen hatte, zu kämpfen. Nach 3,5 Jahren, im Oktober 1833, erhielt Dohrmann doch noch seinen Meierbrief. Jedoch fand…

Haverbeck

Haverbeck ist heute ein Ortsteil der Gemeinde Bispingen in der Lüneburger Heide. Er besteht aus den Heidedörfern Niederhaverbeck und Oberhaverbeck. Der Ortsteil liegt inmitten weitläufiger Heidelandschaften und ist stark touristisch geprägt. Die beiden Ortschaften erreicht man von Wintermoor und Ehrhorn kommend über die Behringer Straße. Die beiden Dörfer gehörten vor der Gemeindegebietsreform im Jahr 1974…

Alter Zollkrug

Haus Nr. 1 – das Chausseehaus des Wegegeldeinnehmers Menke war das erste Haus im Dorfe. Hier wurde das Wegegeld für die Napoleonchaussee eingenommen.  Andere Quellen (Helmut R. Tödter: „Kampen, Welle, Todtshorn – Heimatbuch des südlichen Todts“ von 2005, Seite 167) behaupten, dass das erste Wegegeld-Einnehmerhaus in Wintermoor auf dem späteren Bleeken-Hof nördlich des Gasthofs Heidehof…

Aueweg

Der Aueweg verlängert die Straße Eichenstrücken nach Süden über die Wintermoorer Straße hinweg nach Insel. An der Ecke Aueweg/Wintermoorer Straße befindet sich der Wägerhof. Der Postweg aus dem der Karte von 1770 scheint zumindest die Querung über die Fintau an der gleichen Stelle zu haben, wo heute der Aueweg nach Insel über die Fintau führt….

Lebensmittelgeschäft Röhrs

1951 eröffnete Max Manke eine Lebensmittel-Filiale. Diese wurde eingerichtet in dem 1949 erbauten Haus seiner Tochter Else, geb. 3, 12. 1920 und seines Schwiegersohnes Hermann Baden geb. 26. 10. 1905. Beide stammten aus Wintermoor. Else Baden führte somit die Filiale und Hermann Baden arbeitete als Verkaufsfahrer bei Max Manke. Im Laufe der Jahre bekamen sie 4…

Namensgleichheit

Wintermoor ist kein häufiger Name, aber einige Orte und Erwähnungen mit gleichem Namen gibt es trotzdem. Diese haben jedoch keinen Bezug zu unserem Dorf.   Eine Flurbezeichnung bei Brockel südlich der K211 für eine ehemalige Militäranlage im Lohmoor, das vorgeschobene Versorgungslager (FStS – Forward Storage Site) der niederländischen Streitkräfte. Link zu Google Maps (53.125201, 9.541663)….

Naturwald Ehrhorner Dünen

Sanddünen sind die Besonderheit des Naturwalds bei Ehrhorn. Diese Dünen gefährdeten als Wanderdünen in der Frühzeit die Siedlung Ehrhorn und Heimbuch. Für den Wald besteht striktes Betretungsverbot.   Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Flattweg

Der Flattweg gehört zu Reinsehlen (ehem. Gemeinde Insel). Er beginnt an der Wintermoorer Straße und endet am Wintermoorgraben in Richtung Fintau. Zwischen Wintermoorer Straße und Wintermoorer Kirchweg befindet sich drei Bauernhöfe (sowie eine Biogasanlage)  und ein Wohnhaus (Hausnummer 10). Zum westlichen Ende hinterm Kirchweg findet man zwei Bauernhöfe und ein Wohnhaus (Hausnummern 27, 27a und…

Erdgeschichte Ehrhorns

Ein Blick auf eine Karte oder Luftbild zeigt schnell: in Ehrhorn geht’s rund! Ein tief gelegenes, ziemlich rundes Grünland direkt westlich der Gebäude weckt die Aufmerksamkeit. Die 300×400 m große Senke liegt mit 75,9 m ü. NN knapp fünfzehn Meter tiefer als die direkt anschließenden Ehrhorner Dünen (90,3 m ü. NN). Hier entspringt die Este….

Wölfe

Früher gehörte der Wolf sicherlich auch zu unserer örtlichen Tierwelt. Die Menschen haben den Wolf jedoch in der modernen Zeit ausgerottet. Seit 2012 (Sichtung bei Munster) kehrt der Wolf nun zurück in die Lüneburger Heide. Für Aufmerksamkeit sorgte ein Wolfswelpe im Jahr 2016: Das verlassene Jungtier wurde von spielenden Kindern nahe der Wohnsiedlung Kiefernbusch gefunden….

Polizeistation

Im März 1946 wurde die Polizeistation in Wintermoor mit dem Beamten Michael besetzt. Zum Dienstbezirk gehörten die Ortschaften Wintermoor an der Chaussee – WintermoorGeversdorf – Reinsehlen – das Flüchtlingslager sowie das Krankenhaus Reinsehlen – das Krankenhaus Wintermoor – Ehrhorn – Einem – Nieder- und Oberhaverbeck. Später wurden die drei letztgenannten Ortschaften Behringen zugeteilt. Dafür fielen in…

Zum Schießstand

Die Straße „Zum Schießstand“ geht von der Poststraße, Ecke Schulweg in der Nähe des Bahnübergangs ab. Direkt neben der Freiwilligen Feuerwehr führt die Straße zum Dorfgemeinschaftshaus. Unbefestigt führt der Weg weiter zu Bleekens an die B3. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Schäfersweg

Ein ruhiger, asphaltierter Feldweg nördlich vom Kiefernbusch und Kantweg. Es gibt dort nur ein Wohnhaus mit der Hausnummer 9, das zwischen 2000 und 2010 erbaut wurde. Der Schäfersweg besteht in seiner aktuellen Form erst seit 1956 (oder kurz vorher), davor führte er als Feldweg etwas weiter nördlich durch die Wiesen. Nach Norden geht ein Stichweg…

Inselmann’s Hofcafe

„Unser Café ist ein alter Schweinestall, der vorher wiederum ein 1860 erbautes Wohnhaus war, eine Hoflinde spendet den nötigen Schatten und die Gemütlichkeit auf der Terrasse, die im Sommer für 36 Personen einen gemütlichen und atmosphärischen Platz bietet. Wir bieten hausgemachte Torten und Kuchen, Feiern aller Art, Frühstück und saisonale Gerichte an.“ (Zitat der Homepage: www.inselmanns-hofcafe.de/ueber-uns…

Wägerhof

Der bekannte Reiterhof Wägerhof ist an der Ecke Aueweg / Wintermoorer Straße gelegen. Im Jahre 1927 kaufte der Hamburger Kaufmann Karl Wäger  ca. 180 Morgen Heidefläche von den Riebesehls und errichtete dort unter anderem Gewächshäuser sowie eine Obstplantage. Viele Wintermoorer fanden hier Arbeit. Im Jahr XXXX wurde der Wägerhof zu einem Reiterhof mit weit über…

Wümmeniederung

Man sagt immer, dass Wintermoor zur Lüneburger Heide gehört. Genau genommen stimmt das gar nicht: Wintermoor-Geversdorf und Wintermoor an der Chaussee gehören zum Naturraum Wümmeniederung in der Stadter Geest, benannt nach der Wümme. Die Lüneburger Heide beginnt im Süden am Höpen bzw. nach Osten bei Ehrhorn (Ehrhorn gehört allerdings naturräumlich schon zur Lüneburger Heide). Welle…

Weselohs am Voßbarg

Ulrike und Klaus-Dieter Weseloh betreiben seit ???? einen 80ha großen Bauernhof mit ca. 75 Milchkühe. Es gibt zwei Ferienwohnungen und Wohnmobilstellplätze im Voßbarg 15 (Stand: 2016). Der ungesicherte Bahnübergang zu den weiteren Wirtschaftsgebäuden des Bauernhofs wurde im Zuge der Modernisierung der Heidebahn geschlossen. Das führt zu sehr langen Wegen, die seit dem auf dem Weg zwischen den Betriebsteilen…

Wintermoorer Straße

Die heutige Kreisstraße K32 verbindet Barrl mit Wesseloh seit 1911 als befestigte Straße. Die Bauarbeiten begonnen schon 1906 und wurden in zwei Bauabschnitte bewältigt: einmal von der großen Chaussee (B3) bis zur Schule und dann weiter von der Schule bis nach Geversdorf. Es war die erste feste Straße von der Großen Chaussee nach Geversdorf.  Die Straße trug…

Ehrhornsage

Die Ehrhorn-Sage von Knut Sierk, aus der Böhme-Zeitung vom 8.3.1999: Wintermoor. Bei den Recheгchen zur Ausstellung für das geplante Walderlebniszentrum Ehrhorn Nr. 1″ stießen die Organisatoren gleich bei mehreren Autoren auf die „Ehrhorn-Sage“ und erkannten sofort das Gebäude mit seinem Umfeld wieder. Nur von den ertragreicher Standorten fand sich keine Spur mehr. Sie sind wohl…

Elterninitiative

Um mehr für die Kinder in der Ortschaft Geversdorf zu tun, Die Elterninitiative wurde im Oktober 2011 gegründet, um mehr für die Kinder in der Wintermoor-Geversdorf zu tun. Zuerst kümmerte man sich um die Umgestaltung des veralteten Spielplatzes am Sportplatz. Im Sommer 2012 waren genügend Spenden zusammengekommen und das neue Kombi-Spielgerät sowie eine Tischtennisplatte konnten errichtet…

Sparkasse

Sparkassenkunden konnten seit 19XX einfache Bankdienste bei Manke erledigen. Die Filialtätigkeit wurde trotz Kundenproteste und entgegen dem Versprechen des damaligen Sparkassendirektors im Jahr 1995 eingestellt. Sparkassenkunden mussten seitdem für Bankgeschäfte immer nach Schneverdingen fahren. Die Sparkasse Schneverdingen hatte 1921 Notgeld in den Umlauf gebracht, dass sicherlich auch bei uns im Dorf genutzt wurde. Ein Klick…

Volksbank

Die Volks- und Raiffeisenbank Schneverdingen hatte bei Röhrs im Laden eine kleine Niederlassung für die alltäglichen Bankgeschäfte. Diese wurde trotz Kundenproteste 1995 geschlossen. Die Veröffentlichung erfolgt mit freundlicher Erlaubnis vom 10.11.2016 durch AM-Verlag Andreas Müller KG, Soltau: Volksbank-Kunden proben den Aufstand SCHNEVERDINGEN (mwi). Die Volksbank-Kunden in Wesseloh und Wintermoor sind mehr als aufgebracht: Zum 31….

Waldsiedlung

In den 50er Jahren wurden links der B3 in Richtung Soltau eine Siedlung errichtet, die zum größten Teil von Waldarbeitern bewohnt wurden. Diese Tatsache und die Lage am Wald gaben der Siedlungen ihren Namen. 1977 gab es nur 15 Wohnhäuser in dieser Wohnsiedlung zwischen der Bundesstraße und dem Wald des Naturschutzgebiets. Im Jahr 2017 waren…

Wohnwagen

1994 hatte die Dorfjugend keinen Treffpunkt, wo man ungestört zusammen sitzen konnte. Aus der Not heraus wurde eine Lösung geboren, als man den Wohnwagen geschenkt bekam. Später wurde er zu einem angenehmen Ort ausgebaut, wo so mancher Sommerabend am Lagerfeuer ausklang. 200X brannte der beliebte Treffpunkt durch einen technischen Defekt am Ofen ab, verletzt wurde…

Ehrhorner Heuweg

Die Feldstraße, heute Ehrhorner Heuweg genannt, verbindet Geversdorf mit Ehrhorn und beginnt an der Langen Straße. Nach Westen hin trägt die Straße nach dem Ortsschild von Wintermoor a.d.Ch. den Namen Ottermoorer Weg. Vom Ehrhorner Heuweg gehen folgende Straßen jeweils nach Norden ab: Straße zum Friedhof, Fasanenweg, Kiefernbusch, Kantweg, Schäfersweg. Der Heuweg ist bereits auf dem Topographischen…

Voßbarg

Voßbarg ist die Flurbezeichnung und Straßenanschrift für fünf Höfe / Wohnhäuser. Der Voßbarg befindet sich nördlich der Wintermoorer Straße zwischen der L171 und Barrl. Die Wintermoorer Straße wird hier auch Betonpiste genannt. Streng genommen befindet sich der Voßbarg auf dem Gemeindegebiet von Insel in der Ortslage Reinsehlen. Der längere Abzweig führt zu den Hausnummern 7,…

Bombenkrater Ottermoor

Ideal zum Schlittschuhlaufen im Winter, doch wie kam dieses mit Binsen bewachsene, rundliche Wasserloch östlich des Ottermoorer Wegs hier her? Alte Luftbilder aus dem Zweiten Weltkrieg verraten, dass 1945 der „Krater“ da war, aber die Karte von 1938 verzeichnete ihn nicht. Ein Rätsel! War es eine abgeworfene Fliegerbombe von einem alliierten Bomber in Not? Nach Erzählungen…

Wümme

Die Wümme (plattdeutsch Wümm, früher Wimme, Wemma oder Wimne) ist der 118 km lange Hauptquellfluss der Lesum. Der Name bedeutet so viel wie „die Sprudelnde“ und ist schon 1288 belegt. Sie fließt durch das nördliche Niedersachsen und Bremen und auch durch Wintermoor. Das Wasser hat fast durchgehend die Güteklasse II: mäßig belastet. Damit gehört die…

Betonhaus Eichenstrücken

Ein wenig zurückgesetzt von der Straße Eichenstrücken befindet sich nach Osten hin ein ungewöhnliches Haus mit der Hausnummer 33. Es ist zweistöckig, mit Beton erbaut und erhielt erst spät einen Stromanschluß. Es war schon auf der Karte von 1917 verzeichnet. Dieses Haus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von drei Flüchtlingsfamilien bewohnt, die sich die 4…

Natursteingarten

In den Neunziger Jahren eröffneten Ljubica und Friedhelm Weseloh auf ihrem weitläufigen Gartengrundstück am Schulweg 25 den Natursteingarten. Verschiedene Gartendekorationsartikel und Steinarten wurden hier zum Verkauf angeboten. Im Jahr XXXX wurde das Geschäft mit einer Zwangsversteigerung aufgelöst.   Nebeninfo: Die hohen Bäume zum Bahndamm hat der Weseloh Senior gepflanzt. Ein Klick auf die Werbung hilft dem…

Walderlebniszentrum Ehrhorn

Wechselspiel von Natur und Kultur Die Schwerpunkte der Ausstellung stehen fest, Ende März soll ein Modell fertig sein: Die Mitglieder der Planungsgruppe für das Walderlebniszentrum Ehrhorn sowie Vertreter der Agentur atelier hand-werk (Hamburg) haben jetzt Inhalte, Rechercherichtung und den roten Faden für die Präsentation abgestimmt. Ziel soll es sein, ein „Wechselspiel von Kultur und Natur“…

Fuhrenkamp

Unbefestigte Straße mit vielen Wochenendhäusern, aber auch ordentlichen Wohngebäuden. Richtung Osten schließt eine Sanddüne an. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Hauenstein

An der Stelle des historischen Hauensteins (niederdeutsch behaven = behauener Stein) erinnert heute dieser 2007 gesetzte Findling an den Grenzstein, der hier seit dem Mittelalter den umstrittenen Grenzbereich der oberen Wümme zwischen dem Herzogtum Braunschweig-Lüneburg und dem Bistum Verden festigte. 1575 wurde die Grenze endgültig festgelegt und 1580 mit Grenzsteinen markiert, nachdem seit dem 13….

Vor den Höfen

Die Dorfstraße von Wintermoor-Geversdorf trennt die Höfe von den Feldern. Folgerichtig heißt sie auch „Vor den Höfen“ und die Flurbezeichnung für die Flächen davor lautet „Feld vor den Höfen“.  Sie ist seit der Besiedlung auf allen Karten verzeichnet und beginnt im Süden an der Wintermoorer Straße (Kreuzung zum Kirchweg) und mündet an der Ortsmitte in die…

Schauster

Hans Jakob Wortmann, Häusling aus Insel, hatte als sechster die Absicht, im Wintermoor eine Anbauerstelle zu errichten. Dieser Platz war vorgesehen zwischen den Anbauerstellen Hinrich Versemann im Norden und Hinrich Dormann im Süden. Leider ist Hans Jakob Wortmann noch vor Siedlungsbeginn verstorben, und seine Witwe war nicht gewillt, diesen Anbauplatz zu bebauen. Da noch keine…

Teufelsberg

Diese am Wintermoorer Kirchweg gelegener Sandberg eignet sich für spannende Schlittenfahrten im Winter – falls man an den Bäumen vorbei kommt 😉 Genau genommen befindet sich dieser Hügel allerdings schon in Reinsehlen, also auf dem Gebiet der ehemaligen Gemeinde Insel. Mit seinen 62,70 m Höhe ist es der höchste Punkt in der Gegend und liegt…

Grundsteuermutterrolle

Welche Höfe es gab, das hat der Staat schon immer wissen wollen. Immobilien lassen sich nämlich kaum verstecken, so dass Immobiliensteuern leicht eingetrieben werden konnten. Zur Grundsteuer gab es im Kataster so schöne Worte wie Grundsteuermutterrolle, Feuerstellensteuer / Herdsteuer, Flächenmanual, Rottzehnten. Dazu gibt es natürlich auch Unterlagen in den alten Akten. Das Landesarchiv Niedersachsen hat…

Zur Forst

Im rechten Winkel geht die 190 Meter lange Straße Zur Forst östlich von der Bundesstraße ab. 6 Wohngebäude befinden sich 2017 hier. Die Este am Waldesrand läßt die Straße hier als Sackgasse enden. Eine kleine Fußgängerbrücke führt über den meist trockenen Bach in das hier beginnende Naturschutzgebiet Lüneburger Heide. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv….

Weideweg

Der Weideweg ist eine Sackgasse und geht zwischen Sägewerk und der ehemaligen Post von der Poststraße nach Südwesten ab.  Es befinden sich drei Wohngebäude im Weideweg (Hausnummern 3, 8 und 10). Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Kamperheide

Kamperheide (auch: Camper Heide oder Kamper Heide) gehört zur Gemeinde Welle, Landkreis Harburg. Es liegt nördlich von Wintermoor a.d. Chaussee und ist heute über die L171 (kurz vor der Einmündung zur B3) erreichbar. Das Wittenmoor liegt direkt im Norden, westlich schließt Ottermoor an, weiter nördlich das namensgebende Kampen. Camper Heide bezeichnete anfangs das schmale Gebiet…

Wintermoorer Moorkluten

„Hamburger Achterrüm“, wenn zu diesem Volkstanz aufgespielt wurde, war Karl-Heinz Anhalt immer ganz fasziniert, doch leider konnte er nicht mitmachen, weil er den Tanz nie gelernt hatte. 1979 sprach er einige Paare in Wintermoor an, ob sie nicht Lust hätten, Volkstänze zu lernen. Schnell wurde Heinrich Oetjen aus Ilhorn gefunden, der mit der Gruppe auf…

Poststraße

Die Bahnhofstraße, heute Poststraße, ist eine der Hauptstraße von Wintermoor a.d.Ch. (neben Lange Straße und natürlich der B3). Hier befindet sich der Bahnhof mit Parkplatz und Bushaltestelle, die zugehörigen Lagerhäuser, das Sägewerk und die namensgebende Post. Nach der Gebiets- und Gemeindereform 1974 wurde die Straße auf Vorschlag von Karin Meyer in Poststraße umbenannt, weil es die in…

Behringer Straße

Die Behringer Straße ist eine Landesstraße mit der Bezeichnung L211. Sie beginnt an der B3 in Wintermoor an der Chaussee und führt über Ehrhorn, Einem, Niederhaverbeck, Oberhaverbeck und Behringen nach Bispingen. Sie hat ab Ortsausgang Wintermoor bis kurz vor Behringen keine mittlere Fahrbahnmarkierung. An der Behringer Straße liegt das ehemalige Waldkrankenhaus / ENDO-Klinik. In Ehrhorn…

Fasanenweg

Eigentlich nur ein kleiner, asphaltierter Feldweg, der östlich des Friedhofs verläuft. Nördlich kreuzt der Schäfersweg, südlich beginnt der Fasanenweg am Ehrhorner Heuweg. Das Nordende verläuft unbefestigt zur Kreisgrenze und über Umwege nach Kamperheide. Drei Wohngebäude stehen hier, die Hausnummer 1 (von Breuers), 3 und 5. Hier am Eckgrundstück zum Schäfersweg befindet sich eine eingetragene Altlast…

Gasbohrung Barrl

Wer erinnert sich noch, als 1989 im Erlaubnisfeld Oldendorf bei Barrl, mittem im Naturschutzgebiet Lüneburger Heide, nach Gas gebohrt wurde? Heute ist nichts mehr davon zu sehen außer einer jungen Kiefernschonung auf sandigem Boden. Die Bohrfirma BEB Gewerkschaften Brigitta und Elwerath Betriebsführungsgesellschaft mbH hat im Auftrag der Gewerkschaft Brigitta den Untergrund erkundet. Nach der Erkundung wurde die Bphrung wieder…

Triftstraße

In den 70er Jahren wurde die Neubausiedlung in der Rotdornallee noch einmal um etwa 30 Bauplätze an den Eichenstrücken und der Triftstraße erweitert. Die Triftstraße verläuft in Ost-West-Ausrichtung von der Straße Am Sportplatz zu den Eichenstrücken. Zwei Fußwege führen von der Rotdornallee hierhin. Die ursprünglichen Planungen haben eine spätere Erweiterung der Triftstraße nach Süden in…

Wintermoorer Oldtimerclub

Der Wintermoorer Oldtimer Club (WOC) wurde am 15.04.1983 gegründet, um das Fahren mit alten Motorrädern zu pflegen und zu beleben. Die große Ausfahrt ist nur eine von den zahlreichen Aktivitäten der Mitglieder. Die Böhme-Zeitung berichtete am 12.4.2016: „Klaus Westermann gibt nach 18 Jahren den Vorsitz beim Wintermoorer Oldtimerclub ab“. Hier das PDF vom Artikel: 20160412_Screenshot Böhmezeitung…

Barrl

Barrl (Plattdeutsch: Baal, alte Schreibweisen Barle und auch Barrell) ist eine Ortschaft, die eigentlich nicht zu Wintermoor gehört. Der an unser Dorf grenzende Ortsteil der ehemaligen Gemeinde Insel wurde 1974 nach Schneverdingen eingemeindet. Bei Barrl denkt man immer automatisch an Hof Barrl, idyllisch umgeben von alten Wäldern und doch direkt an der verkehrsgünstigen Bundesstraße. Aber es…

Heidebauernwirtschaft

Der Wald war – wie die Heide – Teil des komplexen Agrarökosystems eines Heidebauerndorfes. Er war Flächenreserve, lieferte Mast (Eicheln und Bucheln), Weide, Streu und das unentbehrliche Bau-, Werk- und Brennholz. Die Heidebauernwirtschaft war stets auch auf funktionsfähige Waldungen angewiesen. Solche waren – sieht man von Königlichen Bannforsten ab – vermutlich schon im Mittelalter, gewiß…

Rotdornallee

Ab 1961 gab es Planungen für eine größere Wohnsiedlung im Umfang von etwa 30 Bauplätzen und schon 1966 konnten die ersten Häuser dort fertiggestellt werden. Die Rotdornallee ist eine Sackgasse für Fahrzeuge, besitzt aber zwei Fußwege zur später angelegten, südlich gelegenen Triftstraße.  Sie geht von der Straße Am Sportplatz ab. Im Jahr 2017 gibt es 31…

Öffentliche Fete

Eine Öffentliche in Wintermoor! Das war 2002 und wurde als Stoppelfete am Flattweg von der Dorfjugend organisiert. Ein friedliches Fest mit guter Musik, viel Spaß und einer ordentlich hohen Theke. Heute würde man zu so etwas wohl Flatrate-Party sagen. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Kiefernbusch

Ende der Sechziger Jahr entstand eine ringförmige Siedlung namens „Am Kiefernbusch“ am Ehrhorner Heuweg. Der Zusatz „Am“ entfiel im Laufe der Zeit. Der Kiefernbusch ist eine Sackgasse mit zwei Kehren nach Westen, die in das östlich angrenzende Kiefernwäldchen (hier wurde schon ein Wolf gesichtet) erweitert werden konnte. Diese Erweiterung erfolgte jedoch nicht und eine von…

Kriegstote

Klar: Auf einem Friedhof liegen Tote. Das Besondere am Friedhof in Wintermoor war jedoch, dass er 1942 nicht für die Dorfeinwohner angelegt wurde, sondern für Kriegsopfer: Schon wenige Jahre nach der Eröffnung waren auf dem Friedhof mehr Menschen bestattet, als der Ort Einwohner hatte. Die wenigsten Kriegstoten sind bei Kampfhandlungen im Dorf gefallen. Eine Zusammenfassung…

Lagerhaus Wintermoor

Was hat es mit dem Lagerhaus direkt am Bahndamm auf sich? Hier liessen sich immer gut Kartoffeln lagern. Ich weiß allerdings jetzt noch keine Details. siehe auch: Bahnhof und die Poststraße Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

An der Gärtnerei

Eine kurze, absolut gerade Stichstraße von der Bundesstraße bis zur Behringer Straße. Hier findet man die Gärtnerei mit Wohnhaus plus vier weitere Häuser (die Hausnummern 2, 18, 20, 24 und 28 waren bis 2017 vergeben). Pastor Dr. Heiner Wajemann wohnt in dieser Straße. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Offizierssiedlung Reinsehlen

Eine ruhig und abgeschiedene Siedlung im Wald bei Barrl. Hier befinden sich die Hausnummern Barrl 8 bis 11. Leider weiß ich nichts über die Entstehung dieser Siedlung. Die Offiziere der britischen Streitkräfte wohnten hier und wurden mit Jeeps zum Dienst im Camp abgeholt. Heute werden die Anwesen privat genutzt. Ein Klick auf die Werbung hilft…

Am Wald

Die Straße Am Wald kreuzt die Bundesstraße 3 dort, wo das erste Haus Wintermoors entstand: der Zollkrug. Nach Westen geht die Straße über die (hier meist trocken gefallene) Wümme und schwenkt dann südöstlich zur Heidebahn. Hier befindet sich ein seit XXXX beschrankter Bahnübergang in Richtung Voßbarg. Das östliche Ende führt in die Forst in Richtung Naturschutzgebiet….

Wasserwerk Ehrhorn

Das Wasserwerk der Gemeinde Ehrhorn liegt am Schäfersweg, nördlich vom Kiefernbusch und liegt dort direkt an der Kreisgrenze zum LK Harburg. Es wurde im Jahr 19XX errichtet und förderte das Trinkwasser für die Gemeinde bis zum Jahr 19XX. Es besaß eine Metalltür, Glassteinfenster und viele Maschinenfundamente. Im Jahr 1993 wurde das mittlerweile nicht mehr benutzte…

Post in Wintermoor-Geversdorf

Jede Gemeinde hatte früher seine eigene Post. Wintermoor-Geversdorf mit der alten Postleitzahl 3040 natürlich auch. Die Filiale befand sich im Gasthaus bei Tante Dora. Seit 19XX wurden Postgeschäfte nebenan im Wohnhaus Am Sportplatz 1 erledigt. Ende der Achtziger / Anfang der Neuziger Jahre schloss diese Niederlassung (Wann genau?). Postkunden konnten noch eine Zeitlang in Wintermoor an…

Krankenhaus Reinsehlen

Ab März 1946 kamen bis zu 1.500 Flüchtlinge gleichzeitig in das spätere Camp Reinsehlen, es war somit eines der größten Flüchtlingslager Norddeutschlands. Viele der ankommenden Flüchtlinge benötigten intensivere medizinische Betreuung. So errichtete man eine Krankenstation mit 150 Betten. Es wurden viele TBC-Kranke hier behandelt, aber auch Typhus und Gelbsucht waren durch die Enge im Lager häufig. Bis…

Kantweg

In den 60iger Jahren ließen sich rechts der Feldstraße, dem heutigen Ehrhorner Heuweg, ehemalige Flüchtlinge nieder. Diese kleine Siedlung wurde Steinweg, dann Kantweg, genannt. Der Kiefernbusch befindet sich östlich direkt anschließend.  Im Jahr 2017 stehen hier 10 Wohnhäuser. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Kanalisation

Die Wintermoorer haben schon lange fließend Wasser (na gut, nicht am Flattweg, aber der gehört ja auch zu Insel). Das Hausabwasser wurde seit eh und je in Sickergruben entsorgt und ggfls. abgefahren. Die Stadtwerke Schneverdingen haben im Jahr 2003 mit den Baumaßnahmen für eine zentrale Kanalisation in den Ortsteilen Heber, Hemsen und Wintermoor begonnen. Ein…

Este

Neben der Wümme durchfließt noch ein zweiter Bach unser Dorf Wintermoor: die Este im Bereich der ehem. Gemeinde Ehrhorn.  Der Name Este ist bereits 1388 überliefert, vorher gab es die Namensform Eschete und Escheda (1197). Die Quelle der 62,3 km langen Este liegt am Ortskern Ehrhorn. Sie fließt seit 1941/42 südlich an der ehem. ENDO-Klinik vorbei…

Ehrhorn

Ehrhorn war namensgebend für die Gemeinde Ehrhorn, deren größte Ansiedlung Wintermoor an der Chaussee ist. Das Forstgut Einem gehört auch noch zum ehemaligen Gemeindegebiet. Ehrhorn liegt an der Landesstraße L211 (Behringer Straße). Der Weg nach Heimbuch geht ab, das allerdings zu Undeloh im Landkreis Harburg gehört. In Heimbuch befindet sich eine Revierförsterei. Ehrhorn wird urkundlich…

Wasserwerk Geversdorf

Das Wasserwerk in den Eichenstrücken hinter der Hausnummer 18 (den kleinen Stichweg entlang) versorgte die Gemeinde Wintermoor mit fließend Wasser. Gebaut im Jahr XXXX, wurde es XXXX stillgelegt und zur Vermeidung von Unfällen im Jahr XXXX abgerissen. Heute ist hier nichts mehr von der früheren Nutzung erkennbar. Interessanterweise waren die Bewohner im Flattweg (teilweise bis…

Einem

Mitten im Wald gelegen, westlich von Ehrhorn, befindet sich das Forstgut Einem. Ein kleiner Stichweg geht nach Norden von der Behringer Straße nach Einem ab. Heute wird das Forstgut als Pension genutzt und besticht durch die ruhige Lage mitten im Naturschutzgebiet und der Nähe zum Wilseder Berg. Eine Besonderheit ist das ausgedehnte Dünengebiet „Einemer Sand“:…

Moorhexe

Freizügige Gaststätte in einer Art Doppelhaushälfte (links), gelegen ganz in der Nähe vom Kiefernbusch mit der Anschrift Ehrhorner Heuweg 41. Hier stand jahrzehntelang ein Zigarettenautomat an der Straße. Heute wird es als Wohnhaus genutzt. Mir fehlen leider genauere Jahreszahlen…   Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Zum Wasserwerk

Die Stichstraße vom Schäfersweg zum Wasserwerk Ehrhorn heißt Zum Wasserwerk. Die Zufahrt zum Grundstück Schäfersweg 9 erfolgt von hier. Das namensgebende Wasserwerk ist nicht mehr erhalten. Nördlich des Wegendes beginnt der Landkreis Harburg. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Geli’s Hofcafé

Ein gemütliches Hofcafé haben Geli und Romina, Mutter und Tochter, im alten Haus der Ahlborns eingerichtet. Die selbstgebackenen Kuchen können im stilvollen Innenraum oder im Hofgarten genossen werden. Zu finden ist das Hofcafé von Angelika Burmester und Romina Schoppenhauer in der Wintermoorer Straße 29. Mehr Infos unter: http://www.gelis-hofcafe.de Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv….

Reinsehlen

Straßennamen gibt es in Reinsehlen (plattdeutsch: Reinsählen) nicht wirklich, denn ein Ortskern fehlt. Die Höfe haben einfach die Anschrift Reinsehlen mit Hausnummer in der Reihenfolge der Errichtung. Reinsehlen mit dem Voßbarg gehört zur ehemaligen Gemeinde Insel, viele Beziehungen bestehen aber bis heute zu unserem Dorf Wintermoor. Reinsehlen ist bekannt für das Camp. Interessant könnte aber…

Heins Bur

Heute ist der Hof Heins bekannt für seinen Spargel, aber der Junkerhof ist auch einer der größten Höfe in Reinsehlen. Beim Bau der L171 forderten die Landwirte in Reinsehlen, dass eine Viehtrift zur Querung der Straße geschaffen wird. Diese ist noch heute erhalten, weiter nördlich im Höpen gibt es eine Zweite. Weitere Infos über den…

Tödters Bur

Zurückgesetzt von der Straße befindet sich der Hof der Familie Tödter, umgeben von altem Baumbestand. Tödters waren die ersten Siedler in Reinsehlen. Beim Bau der L171 forderten die Landwirte in Reinsehlen, dass eine Viehtrift zur Querung der Straße geschaffen wird. Diese ist noch heute erhalten, weiter nördlich im Höpen gibt es eine Zweite. Die Häuser…

KZ-Züge auf der Heidebahn

Als Todesmärsche von KZ-Häftlingen (teils auch euphemistisch Evakuierungsmärsche genannt) werden verschiedene „Räumungsaktionen“ der SS-Wachmannschaften in der Schlussphase des Zweiten Weltkriegs bezeichnet. Dabei löste die SS ab 1944 frontnahe Konzentrationslager auf und zwang die meisten KZ-Häftlinge zum Abmarsch in Richtung Reichsmitte oder sperrte sie als Passagiere zum Abtransport in Eisenbahnwagen ein. Sehr oft wurden nicht marschfähige…

Ottermoor

Ottermoor ist eine Ortschaft der Gemeinde Otter im Landkreis Harburg. Es ist erst spät, ab 1911, besiedelt worden, anfangs allerdings nicht erfolgreich. Ottermoor wurde 1950 elektrifiziert und erhielt noch später im Rahmen des Grünen Planes eine (teilweise) Befestigung der Straßen mit Betonplatten. Ottermoor gehört zur Gemeinde Todtshorn. Östlich schließt das Gebiet von Kamperheide an, dazwischen liegt…

Czechowski

Gefangenenpersonalakte für Czechowski, Czeskaus, Pole, Arbeiter, landwirtschaftlicher, geb. 07.04.1910, aus Wintermoor, Untersuchungshaft, von dem polnischen Verbindungsoffizier abgeholt. So lautet die Bezeichnungen der Akten im Landesarchiv Niedersachsen mit der Signatur: NLA HA, Hann. 86 Celle, Acc. 142/90 Nr. 3799 und NLA HA Hann. 86 Celle Acc. 142/90 Karteikarte Nr. 45/991 (für die Gefangenenkarteikarte). Was mag sich hinter diesem Kriminalfall aus…

Friedhofsgang

Ich fahre zum Fridhof,  ganz leise und still,  weil ich dort die Ruhe nicht stören will.  Bin gegangen die Gräber abzuräumen,  von Unrat das gekommen, von Sträucher und Bäumen.  Dann wird es bedeckt mit verschiedenem Grün.  Zum Totensonntag noch ein kleines Präsent,  als Gedenken was sie uns haben geschenkt  Mehr kann man nicht tun für…

Frido Schmidt – Reinsehlen 3

Frido Schmidt betreibt Landwirtschaft in Reinsehlen, Hausnummer 3. Gehört natürlich zu Insel, nicht zu Wintermoor 😉 Nebenan befindet sich das Haus 3A. Mehr Infos folgen, wenn ich die Dorfchronik von Insel gelesen habe. Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Fitschen

Der Hof der Familie Fitschen befindet sich am Reinsehlener Weg 29, direkt an der Kreuzung vom Wintermoorer Kirchweg. Genaugenommen sind die Fitschens damit keine Wintermoorer, sondern gehören als Reinsehlener zu Insel. Die Luftwaffe errichtete im Zweiten Weltkrieg ein großes Holzgebäude auf dem Hof, dass als Reparaturwerkstatt für Jagdflugzeuge vom benachbarten Flugplatz Reinsehlen dienen sollte. Dazu…

Immenhof

Tödter’s Immenhof ist ein voll bewirtschafteter Hof mit Viehhaltung und Ackerbau (Roggen, Weizen, Hafer und Gerste) in Reinsehlen. Ferienwohnungen und ein kleiner Hofladen ergänzen das wirtschaftliche Profil. Siehe auch: Tödters Bur Mehr im Internet unter: www.toedters-immenhof.de   Ein Klick auf die Werbung hilft dem Archiv. Danke!

Moor

Das Moor gab unserem Dorf den Namen: Vermutlich, weil es im Frühjahr durch das „blühende“ Wollgras eine (schnee)weiße Landschaft war, wenn man vom höher gelegenen Höpen kam. Und/oder, weil im Moor Nachtfröste auch noch im Frühsommer vorkamen. Die Urbarmachung der Moor- und Heidelandschaft war sehr mühsam und geschah bei der „Colonisierung“ per Handarbeit. Die Entwässerung…