Schlappgemacht oder eine Hochzeit mit Hindernissen

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Im Jahre 1899 wollten Christine Meyer und Christoph Lünz den Bund der Ehe eingehen. Alles war vorbereitet, und nun sollte es losgehen zur kirchlichen Trauung nach Schneverdingen, jedoch die Geburtsurkunden der beiden Brautleute lagen noch auf dem Standesamt zu Bispingen.

Die Not war groß und deshalb mußte Karl Menke mit seinem Fahrrad her. Dieser, der im Hinblick auf das große Festmahl wohl nicht gefrühstückt hatte, radelte querfeldein in Richtung Bispingen. Mitten in der Heide verließen ihn seine Kräfte, so daß er ein Päuschen machen wollte. Aus diesem Päuschen wurde dann eine ausgedehnte Pause und so konnte das Brautpaar erst mit einer Verspätung von mehreren Stunden getraut werden.

Im Jahre 1899 wollten Christine Meyer und Christoph Lünz den Bund der Ehe eingehen. Alles war vorbereitet, und nun sollte es losgehen zur kirchlichen Trauung nach Schneverdingen, jedoch die Geburtsurkunden der beiden Brautleute lagen noch auf dem Standesamt zu Bispingen. Die Not war groß und deshalb mußte Karl Menke mit seinem Fahrrad her. Dieser, der im Hinblick auf das große Festmahl wohl nicht gefrühstückt hatte, radelte querfeldein in Richtung Bispingen. Mitten in der Heide verließen ihn seine Kräfte, so daß er ein Päuschen machen wollte. Aus diesem Päuschen wurde dann eine ausgedehnte Pause und so konnte das Brautpaar erst mit einer Verspätung von mehreren Stunden getraut werden.
Dietrich Bleeken (stehend) und Karl Menke (späterer Bürgermeister) – aus 200 J Colonie Wintermoor

Dieser Beitrag stammt aus der Chronik „200 Jahre Colonie Wintermoor“ von 1994; Seite 16

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