Waldkrankenhaus und ENDO-Klinik

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Hamburger Ausweichkrankenhaus

Die Bombenangriffe auf deutsche Großstädte wurden zum Kriegsende immer häufiger und es wurden immer mehr Krankenhausplätzen benötigt. Man baute daher im ruhigeren Umland der Städte Ausweichkrankenhäuser. Ab 1941 wurde in Wintermoor an der Behringer Straße 100 das Gesundungshaus Wintermoor von Kriegsgefangenen durch die Organisation Todt gebaut und am 8. Februar 1943 eröffnet.

Das Gesundungshaus diente als Hamburger Ausweichkrankenhaus und hatte zunächst eine Kapazität von 400 Betten. Im Juli 1943 wurde das Krankenhaus auf 825 Betten erweitert. Es standen Abteilungen für Innere Medizin, Infektions- und Lungenkrankheiten, Chirurgie sowie ein Röntgenlabor, mehrere Operationsräume und eine Apotheke zur Verfügung.

Eingang zum Krankenhaus Wintermoor (ENDO-Klinik) im Jahr 1952 (Ansichtskarte Verlag Rud. Reher Hamburg)
Eingang zum Krankenhaus Wintermoor (ENDO-Klinik) im Jahr 1952 (Ansichtskarte Verlag Rud. Reher Hamburg)
Eingang zur ENDO-Klinik Wintermoor um 1977 - Ansichtskarte 729 Verlag R. Reher
Eingang zur ENDO-Klinik Wintermoor um 1977 – Ansichtskarte 729 Verlag R. Reher
Eingang zum Krankenhaus Wintermoor (ENDO-Klinik) im Jahr 2017. Nicht sichtbar: die Betonelemente, die die Zufahrt versperren.
Eingang zum Krankenhaus Wintermoor (ENDO-Klinik) im Jahr 2017. Nicht sichtbar: die Betonelemente, die die Zufahrt versperren.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite befand sich die Anlage 2, die als Ausweichmöglichkeit für die Kinderklinik des Universitätskrankenhauses Eppendorf genutzt wurde.

Die Anlage wurde durch Kriegsgefangene errichtet. Im späteren Betrieb kamen polnische „Ostarbeiterinnen“ aus dem Lager Flugplatz Reinsehlen in der Küche und der Reinigung zum Einsatz, ab 1943 wurden italienische Militärinternierte eingesetzt. Mehr dazu unter: Zwangsarbeit

Tuberkuloseklinik

1947/48 wurde die Einrichtung in eine Tuberkuloseklinik umgewandelt. Diese Nutzung erkennt man heute noch an den offenen Liegehallen.

Hamburgisches Krankenhaus

Die Klinik erhielt 1949 den Namen Hamburgisches Krankenhaus Wintermoor, in der Zeit waren noch 752 Betten vorhanden. Die beiden Krankenhausteile waren grundsätzlich autonom betreibbar und hatten eigene Notstrom- und Trafostationen. Einige Holzgebäude wurden in der Zwischenzeit durch Ziegelsteinbauten ersetzt bzw. erweitert. Ab 1968 nannte sich das Krankenhaus Fachklinik für Erkrankungen der Atemwege.

Vorderseite des Briefs aus Barczewko an Erich Schuhmann, 1955 geöffnet von der Zensur
Vorderseite des Briefs aus Barczewko an Erich Schuhmann, 1955 geöffnet von der Zensur
Rückseite des Briefs aus Barczewko an Erich Schuhmann, 1955 geöffnet von der Zensur.jpg
Rückseite des Briefs aus Barczewko an Erich Schuhmann, 1955 geöffnet von der Zensur.jpg

Das Krankenhaus hatte sogar einen Kindergarten in der Zeit von 1964 bis 1975. Das belegen zumindest die Akten aus dem Landesarchiv Niedersachsen unter der Signatur NLA HA, Nds. 120 Lüneburg, Acc. 106/86 Nr. 417.  Später war der Kindergarten in der Alten Schule der inoffizielle Kindergarten der ENDO-Klinik, der in freier Trägerschaft betrieben wurde. Alte Ansichtskarten zeigen, dass es auch ein Hallenbad gab.

Im Staatsarchiv Hamburg befindet sich ein Zeitungsbericht über das Tuberkulosekrankenhaus mit der Signatur 731-8_A 834.

Krankenhaus Wintermoor Anfang der Fünziger Jahre - Ansichtskarte 11 Verlag F.H. Meyer
Krankenhaus Wintermoor Anfang der Fünfziger Jahre – Ansichtskarte 11 Verlag F.H. Meyer
Krankenhaus Wintermoor - Ansichtskarte 17a von Friedr. Finnern
Krankenhaus Wintermoor – Ansichtskarte 17a von Friedr. Finnern

ENDO-Klinik

1976 gab Hamburg die Klinik auf, das Land Niedersachsen übernahm das Grundstück (Staatsarchiv Hamburg, Signatur: 311-3 I__93, Nutzung des Grundstücks Grundbuch Ehrhorrn (Niedersachsen) Blatt 132 durch das hamburgische Krankenhaus Wintermoor sowie weitere Nutzung nach Schließung des Krankenhauses, 1975-1979). In Folge nutzte die ENDO-Klinik Hamburg-Altona (eine Fachklinik für Knochen- und Gelenkchirurgie) den Teil 1 der Anlage. Die ENDO-Klinik sollte noch nach Süden erweitert werden, jedoch wurde diese Pläne fallen gelassen. Ein kleines Waldstück ist jedoch schon dafür gerodet worden. Die Nutzung erfolgte nun vorwiegend zur Patientenrehabilitation. Die ENDO-Klinik gab den Standort Wintermoor mit 307 Betten und 290 Beschäftigten zum Jahresende 1997 auf.

Damit endete auch der Betrieb der Kantine, die jahrzehntelang durch Egon Manke betrieben wurde. Paul Naschke, ein Gastwirt aus Hamburg, war vorher der Kantinenbetreiber: das belegt ein Taschenkalender aus dem Jahr 1954. Die Kantine war mit dem angeschlossenen Kasino ein Herzstück der Endo-Klinik und es gab hier sogar eine eigene Post (mit eigenem Poststempel). Die zahlreichen Ansichtskarten der ENDO-Klinik wurden unter Manke herausgeben.

ENDO-Klinik Station K3 - Ansichtskarte Kantine Manke
ENDO-Klinik Station K3 – Ansichtskarte Kantine Manke
ENDO-Klinik Station K4 - Egon Manke Ansichtskarte um 1989
ENDO-Klinik Station K4 – Egon Manke Ansichtskarte um 1989
ENDO-Klinik Abteilung II - Alstercolor Ansichtskarte um 1980
ENDO-Klinik Abteilung II – Alstercolor Ansichtskarte um 1980
Bewegungsbad und Gynastikraum der ENDO-Klinik in Wintermoor, Ansichtskarte 5584 von Alstercolor
Bewegungsbad und Gynastikraum der ENDO-Klinik in Wintermoor, Ansichtskarte 5584 von Alstercolor

Auszug aus dem Buch „40 Jahre Schneverdingen 1946-1986. Fakten, Daten, Bilder. Eine Dokumentation“ von Walter Peters, herausgegeben 1987 von der Stadt Schneverdingen und mit freundlicher Erlaubnis der Stadt Schneverdingen vom 30.11.2016 für die Veröffentlichung hier freigeben:

Die letzte, fast noch original erhaltene Baracke des Waldkrankenhauses Wintermoor (Foto: Michael Grube, www.geschichtsspuren.de)
Die letzte, fast noch original erhaltene Baracke des Waldkrankenhauses Wintermoor (Foto: Michael Grube, www.geschichtsspuren.de)

Jugendwaldheim

Der nordöstlich gelegene Teil 2 wurde 1976 zum Jugendwaldheim der niedersächsischen Landesforstverwaltung und für einige Zeit Jugendfreizeitheim und -lager des Landkreises Soltau-Fallingbostel. Hier gibt es heute noch die offenen Liegehallen, in denen sich die Patienten früher an der frischen Luft aufhalten konnten. Seit 2010 befindet sich hier das Haus Ehrhorn vom Waldpädagogikzentrum Lüneburger Heide. Weitere Details, auch zu den Dienstwohnungen, kann man hier lesen: Jugendwaldheim

Ehemalige Liegehalle im Waldkrankenhaus Wintermoor (Foto: Michael Grube, www.geschichtsspuren.de)
Ehemalige Liegehalle im Waldkrankenhaus Wintermoor (Foto: Michael Grube, www.geschichtsspuren.de)

Pflegezentrum

Das privat geführte Pflegezentrum Wintermoor übernahm 1999 die bis dahin von der ENDO-Klinik genutzte Liegenschaft und errichtete ein Altenpflegeheim mit anfangs 40 Pflegeplätzen. Grundbesitzer war die Alterna GmbH mit Geschäftsführer Lutz Vinnenberg und Hans-Jörg Rühlicke. Die Wäscherei (15 Arbeitsplätze) und die Gebäude der Klinik wurden von Alterna an das Pflegezentrum mit dem Geschäftsführer Hans-Jörg Rühlicke verpachteten. Langfristig waren bis zu 120 Pflegeplätze auf dem Gelände geplant, dass nicht den strengen Regeln des umgebenen Naturschutzgebietes unterliegt.

SFA-Magazin vom 9. Septeber 1999, S. 27 (uh): Pflegezentrum
SFA-Magazin vom 9. September 1999, S. 27 (uh): Pflegezentrum
böhme-Zeitung vom 09.11.1998: Chance für Standort
böhme-Zeitung vom 09.11.1998: Chance für Standort

Die Betriebsgesellschaft des Pflegezentrums Wintermoor geriet jedoch in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde 2005 unter Insolvenzverwaltung gestellt. Die Gebäude sind seither ungenutzt und sind vom Verfall bedroht.

Stadt GmbH

Ein Zwangsversteigerungstermin vor dem zuständigen Amtsgericht Soltau im Januar 2010 blieb ohne Ergebnis, da sich kein Käufer fand. Im Jahre 2011 wurde das Grundstück und Erbbaurecht von der Wohnungsbau-, Ansiedlungs- und Fremdenverkehrsgesellschaft mbH Schneverdingen (Stadt GmbH) erworben und befindet sich noch in deren Besitz.

 

Nutzung heute

Immer wieder gibt es Pläne, die Liegenschaften zu nutzen. Tatsächlich passiert wenig und Vandalismus macht sich an diesem „Lost Place“ breit.

ENDO-Klinik Eingang zur Kantine im Mai 2017
ENDO-Klinik Eingang zur Kantine im Mai 2017
ENDO-Klinik neueres Gebäude im Mai 2017
ENDO-Klinik neueres Gebäude im Mai 2017
ENDO-Klinik Blick auf das Gelände zur Kantine rechts im Mai 2017
ENDO-Klinik Blick auf das Gelände zur Kantine rechts im Mai 2017
ENDO-Klinik ältere Holzbaracken im Mai 2017
ENDO-Klinik ältere Holzbaracken im Mai 2017
ENDO-Klinik Flur einer Holzbaracke im Mai 2017
ENDO-Klinik Flur einer Holzbaracke im Mai 2017

Die Böhme-Zeitung berichtete am 27. Juni 2016 (Link 807872) über ein mögliches Gemeinschaftsprojekt, das von Schneverdingern in Form einer Freien Schule und genossenschaftlichen Wohnens projektiert wurde. Das Projekt ist jedoch gescheit. Siehe auch hier im ARCHIV.

109 Feuerwehrkräfte im Einsatz bei der ENDO-Klinik am 17.2.2017. Bild: feuerwehr-heidekreis.de
109 Feuerwehrkräfte im Einsatz bei der ENDO-Klinik am 17.2.2017. Bild: feuerwehr-heidekreis.de

Am 17.02.2017 brannte ein Gebäude ab und wurde von 109 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Ehrhorn-Wintermoor, Schneverdingen, Heber, Zahrensen, Bispingen und Behringen gelöscht. Die Löschwasserversorgung in den dicht bewachsenen Gelände erwies sich als schwierig. Mehr dazu findet sich auf den Seiten: www.feuerwehr-heidekreis.de/aktuelles/einsaetze-uebungen/2131-gebaeude-der-ehemaligen-endo-klinik-brennt-ab

 

 


Vom „Hamburger Gesundungshaus Wintermoor“ zur ENDO-Klinik

In den Jahren 1942-43 wird auf Kosten des Reiches von der Organisation Todt die Krankenhausanlage in Wintermoor gebaut. Sämtliche Fertigteile für den Bau werden mit der Bahn aus Leipzig angeliefert. Die Bauern des Dorfes sind angewiesen dafür zu sorgen, daß das Material vom Bahnhof zum Krankenhausgelände befördert wird. Die Holzarbeiten führt die Sägerei Cassens aus Schneverdingen aus. Unter dem Namen „Hamburger Gesundungshaus Wintermoor“ geht das Krankenhaus in die Nutznießung der Stadt Hamburg über. Infolge der drohenden Luftangriffe auf die Stadt während des Krieges, hat es als Ausweichkrankenhaus eine besondere Bedeutung.

Am 8. Februar 1943 werden die ersten Patienten aufgenommen. Hierbei handelt es sich überwiegend um Herz-, Stoffwechsel-, Lungen-, Rheuma- und Zuckerkranke sowie Kinder, die nach einer Scharlacherkrankung noch weiter betreut werden müssen. Für damalige Zeiten ist das Krankenhaus auf das modernste eingerichtet. Dieses reicht von einer Infektions-, Lungen-, chirurgisch-gynäkologischen Abteilung, über Röntgenlabor, OP, Entbindungsräume, physikalischer Therapie bis hin zu einer eigenen Apotheke.

Im Jahre 1944 ist die Anlage mit etwa 800 Patienten voll belegt. Der ursprüngliche Name des Hauses wird in „Krankenhaussonderanlagen, Aktion Brandt, Anlage Wintermoor“ geändert.

Als in den Nachkriegsjahren infolge schlimmer Entbehrungen die TBC bedrohliche Ausmaße annimmt, wird die Klinik im Februar 1947 in ein Tuberkulosekrankenhaus umgewandelt. Ab 1949 trägt es dann den Namen „Hamburgisches Krankenhaus Wintermoor“. Als die Zahl der Tuberkulosekranken zurückgeht, entsteht eine Fachklinik, zuständig für Lungenerkrankungen aller Art.

Am 10. Februar 1975 wird in verschiedenen Zeitungen berichtet, daß das Krankenhaus von der Schließung bedroht ist. Der Grund hierfür ist, daß die Kliniken in Hamburg im Schnitt nur zu 80% ausgelastet sind und mit Patienten aus Wintermoor aufgefüllt werden sollen. Dadurch sind Arbeitsplätze von weit über 300 Bediensteten gefährdet.

Am 11. Mai 1976 wird dann aus der Anlage 2 das „Jugenddorf Ehrhorn“. Hier richten der Landkreis Soltau ein Schullandheim, der Verein Naturschutzpark eine Begegnungsstätte für internationale Gruppen und das Land Niedersachsen ein Jugendwaldheim ein.

Am 1. Januar 1976 wird in der Anlage 1 die ENDO-Klinik eingeweiht. Hierbei handelt es sich um eine Spezialklinik für Knochen- und Gelenkchirurgie, deren Hauptsitz sich in der Holstenstraße in Hamburg befindet. Dort werden nur aseptische Eingriffe durchgeführt. Anschließend werden die Patienten zur Weiterbehandlung nach Wintermoor verlegt. Alle Krankenhausgebäude werden hier von Grund auf modernisiert. In den Jahren 1982-83 entsteht ein neues OP-Gebäude, bestehend aus zwei Operationssälen, mit angeschlossener Intensivstation sowie einer Zentralsterilisation. Der Operationsbetrieb in Wintermoor ist auf die septische Chirurgie spezialisiert.

1984 wird die Wäscherei grundlegend saniert. Doch am 3. März 1986 brennt dieses Gebäude völlig nieder. Hierbei entsteht ein Schaden von etwa 2 Millionen Mark. Sofort geht der Bau eines neuen Waschhauses in Planung, welches dann auf dem ehemaligen Parkgelände entsteht, und mit modernsten Maschinen ausgestattet wird. Heute zählt die ENDO-Klinik mit ihren nahezu 400 Mitarbeitern zu den größten Arbeitgebern im Stadtgebiet von Schneverdingen.

Dieser Beitrag erschienen 1994 auf  Seite 29 der Chronik „200 Jahre Colonie Wintermoor„.


Ärztehäuser

Es wurden seinerzeit für die Ärzte im nördlichen Geländeteil eigene Wohnhäuser errichtet, die zwischenzeitlich zur Landesforst gehörten. Heute werden sie privat genutzt.

ENDO-Klinik ehemaliges Ärztehaus im Mai 2017.jpg
ENDO-Klinik ehemaliges Ärztehaus im Mai 2017

Müllverbrennungsanlage, Kläranlage und Wasserwerk

Es gab eigene Müllverbrennungs- und Kläranlagen, die wahrscheinlich einzigartig aufgrund der Lage im Naturschutzgebiet war. Sie lagen gemeinsam nördlich der Klinik, etwas in den Wald versetzt.

Kläranlage der ENDO-Klinik 1994
Kläranlage der ENDO-Klinik 1994
Kläranlage der ENDO-Klinik 1998
Kläranlage der ENDO-Klinik 1998
Standort der ehem. Kläranlage der ENDO-Klinik 2017
Standort der ehem. Kläranlage der ENDO-Klinik 2017
ENDO-Klinik - ehem. Wasserwerk im Mai 2017
ENDO-Klinik – ehem. Wasserwerk im Mai 2017

Quellen und Links

Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Wintermoor#Waldkrankenhaus_Wintermoor

Fotos „Die letzte, fast noch original erhaltene Baracke“ und „Ehemalige Liegehalle“ mit freundlicher Erlaubnis von Michael Grube (6.1.2017). Mehr Infos hier: www.geschichtsspuren.de/artikel/zivile-bauten/29-waldkrankenhaus-wintermoor.html
geschichtsspuren.de - Interessengemeinschaft für historische Militär-, Industrie- und Verkehrsbauten, Luftschutz und Bunker

Weitere Fotos hier: http://www.andreasjantzen.de/waldkrankenhaus-alte-klinik-wintermoor.html#prettyPhoto

Bilder vom Brief an Erich Schuhmann von 1955: N. Frie

Leider die Chronik „Chronik „25 Jahre ENDO-Klinik“ nicht vor.

Siehe auch: Krankenhaus Reinsehlen


Das Landesarchiv Niedersachsen führt verschiedene Unterlagen unter den Signaturen

  • NLA HA, Nds. 120 Lüneburg, Acc. 109/82 Nr. 101 (ENDO-Klinik in den Jahren 1976 – 1978) 
  • NLA HA, Nds. 120 Lüneburg, Acc. 109/82 Nr. 100 (Hamburgisches Krankenhaus (Tbc-Krankenhaus) in Wintermoor, Kreis Soltau 1945 – 1976) 
  • NLA HA, Nds. 120 Lüneburg, Acc. 11/81 Nr. 3 (Verleihung von Wasserrechten an der Krankenhaus in Wintermoor 1952) 

Im Landesarchiv Niedersachsen liegen aus dem Nachlass von Wilhelm Hübotter Unterlagen von 1942 mit dem Titel „Organisation Todt Sanitäranlagen Nord-West, Wintermoor Blatt 1: Landschaftliche Gestaltung – Grundriss/Lageplan Maßstab: 1:500“ und der Signatur NLA HA, Dep. Hübotter, Mappe Nr. 1495/1246. Mehr zu Wilhelm Hübotter auf Wikipedia unter https://de.wikipedia.org/wiki/Wilhelm_H%C3%BCbotter Dr. Klaus-Peter Liere hat 1980 bis 1985 zum Thema Bereitstellung von Ausweichkrankenhäuser durch die Organisation Todt geforscht (Landesarchiv Niedersachsen, NLA OL, Rep 420, Best. 210 Nr. 6098).

Das Staatsarchiv Hamburg führt ebenfalls Unterlagen zum Krankenhaus:

  • Signatur:    311-3 I_Abl. 1989 445-1000/84 Titel:    Verwaltung der während des Krieges mit Reichsmitteln geschaffenen Krankenhaus-Sonderanlagen (Aktion Brandt) in Bevensen, Rickling und Wintermoor Laufzeit:    1945-1954
  • Signatur:    361-2 VI_2222 Titel:    Neuordnung der Schulverhältnisse und Errichtung von Schulneubauten in den hamburgischen Landgemeinden und in Wintermoor Laufzeit:    1933-1947, (1929)1933-1937,1947 Aktenzeichen:    F XVII c 11 / 1
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