Friedrich Meyer

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Am 22. April des Jahres 1822 erschien der Bauernvoigt (und Hauslehrer) Friedrich Könemann in der Königl. Amtsvogtei zu Schneverdingen und erbat im Auftrag des Häuslings Friedrich Meyer (ursprünglich aus Zahrensen) um Zustimmung zur Ansiedlung einer Neubauerstelle im Wintermoor.

Da weder Weideinteressenten noch die übrigen Neubauern gegen die Ansiedlung etwas einzuwenden hatten, wurde ihm an der Südseite des Dorfes 1 Morgen für Hof und Gartenland sowie 6 Morgen zu Ackerland ausgewiesen.

Auf dem Hof war im vergangenen Jahrhundert eine Schusterstube und ab etwa 1926 im Häuslingshaus, noch bevor Wintermoor 1929 Elektrizität bekam, eine Tischlerei des Haussohnes Wilhelm. Dieser heiratete 1935 nach Reinsehlen. Älteren Einwohnern ist sicher noch „Meiersbur“ sein Lanz-Bulldog in guter Erinnerung, der, wenn er morgens angelassen wurde, durchs ganze Dorf hallte.

Hans-Heinrich Meyers Hof- aus Chronik 200 Jahre Wintermoor-Geversdorf
Hans-Heinrich Meyers Hof – aus Chronik 200 Jahre Wintermoor-Geversdorf

In den 50er Jahren wurde das in Fachwerk errichtete Hauptgebäude vergrößert und modernisiert. Aus dem nicht mehr benötigten Fachwerk baute sich der Heimatvertriebene Johannes Litz, im Fuhrenkamp, für seine Familie ein Häuschen.

Heute nutzt Hans-Heinrich Meyer das Anwesen am Wintermoorer Kirchweg 5.

Meiersbur vom Kirchweg aus im Januar 2017
Meyersbur vom Kirchweg aus im Januar 2017
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