Blanks Mühle

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1923 kaufte der aus Kampen stammende Hermann Blanck ein Grundstück an der Bahn, um hier eine Getreidemühle zu errichten. Er war der älteste Sohn von Heinrich Blanck, dessen Familie die Mühle in Kampen schon über mehrere Generationen betrieben hat.

Heinrich (I) Blanck und Ehefrau - Foto aus Heimatbuch des südlichen Todt, Helmut R. Tödter 2005
Heinrich (I) Blanck und Ehefrau – Foto aus Heimatbuch des südlichen Todt, Helmut R. Tödter 2005

Der Standort in Wintermoor war günstig, weil die Mühle durch eine Rampe mit einem Nebengleis verbunden wurde. Das Getreide konnte so direkt vom Waggon aus be- bzw. entladen werden, was zu damaliger Zeit alles mit der Schubkarre verrichtet wurde.

Bis zur Fertigstellung ihres neuen Wohnhauses, im Jahr 1939 lebte Hermann Blanck mit seiner Ehefrau Marie, geb. Meyer und den drei Töchtern Liselotte, Else und Marie in der Mühlenwohnung.

1949 wurde zusammen mit Menke und Zahlmann das Sägewerk errichtet, das noch heute besteht.

Nach dem Tode ihres Vaters führte Else Menke die Mühle noch zwei Jahre weiter, bis sie an Hans-Heinrich Riebesehl verpachtet wurde, der hier für kurze Zeit einen Landhandel betrieb.

Blanks Mühle in Wintermoor -Luftbild um 1960
Blanks Mühle in Wintermoor -Luftbild um 1960

Hinter der alten Mühle lagert Grubenholz, was per Bahn ins Rheinland verladen wurde. Auf dem Foto ist gut zu erkennen, dass die Heidebahn zu der Zeit zweigleisig war in Wintermoor.

Blanks Mühle 2017
Blanks Mühle 2017

Dieser Beitrag stammt aus der Chronik „200 Jahre Colonie Wintermoor“ von 1994, Seite 21 und wurde ergänzt durch Informationen aus dem Heimatbuch von Helmut Tödter. Vielen Dank für das Luftbild geht an die heutigen Bewohner des Mühlenanwesens.

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