Haus Nr. 7 Gers-Hof

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Der genaue Gründungszeitpunkt der Hofstelle ist nicht bekannt. Lediglich der Name Gers-Hof läßt evtl. auf den Hofbegründer schließen. Die Gerssche Anbauerstelle wurde im Januar 1882 vom Anbauern Heinrich Christoph Weseloh zu Wintermoor an der Chaussee Nr. 5 gekauft und im gleichen Jahr der jüngsten Schwester Margarethe als Erbteil vermacht. Diese heiratete Wilhelm Tödter aus Reinsehlen. Sie erweiterten etwa 1887 die Hofstelle bzw. bauten um.

Willi und Minna Tödter - aus 200 J Colonie Wintermoor
Willi und Minna Tödter – aus 200 J Colonie Wintermoor

Nachfolgebesitzer wurde deren Sohn Wilhelm, der mit Ehefrau Minna, geb. Dohrmann aus Reinsehlen zwei Töchter hatte. Die Tochter Anni und ihr Mann Artur Last übernahmen dann im Jahre 1959 den Hof.

1964 wurde das jetzige Wohnhaus und der neue Kuhstall gebaut sowie das alte Wohnhaus abgerissen. Die Landwirtschaft wurde 1981 aufgegeben.

Gers-Mudder - aus 200 J Colonie Wintermoor
Gers-Mudder – aus 200 J Colonie Wintermoor

Zu dieser Hofstelle gehörte auch das sogenannte Armenhaus. Dieses stand am heutigen Ehrhorner Heuweg in einem kleinen Waldgrundstück und hatte die Hausnummer 12. Es wurde im zweiten Weltkrieg von ausgebombten Hamburgern bewohnt und später von Flüchtlingen aus dem Osten, ehe es 1953 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde.

Dieser Beitrag stammt aus der Chronik „200 Jahre Colonie Wintermoor“ von 1994; Seite 14.

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