Jagdhausbahn und der Galgenweg

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Das Jagdhaus in der Forst Richtung Wehlen, nördich von Ehrhorn, ist Teil der Revierförsterei Heimbuch. Es besteht schon lange Zeit und wird auch heute noch für Jagden und Gäste genutzt. Wilde Partys haben dort stattgefunden. Der Forstweg dort heißt Jagdhausbahn.

Nach dem Krieg hat eine Familie darin gewohnt. Es gab noch 1 oder 2 weitere solcher Hütten im Wald, die inzwischen abgerissen wurden.

Bis Anfang der Neunziger Jahre befanden sich an der Jagdhausbahn Reitersperren, damit der Forstweg nicht durch Huftritte geschädigt werden. Diese Reitersperren sahen aus wie Galgen: ein Pfosten mit einem Querbalken oben. Pferden war es unangenehm, darunter durch zu reiten. So entstand der Spitzname Galgenweg.

Ein spannender Kriminalfall soll hier in den Sechziger Jahren stattgefunden haben: Es ein Verbrecher auf der Flucht hatte in einem dieser Jagdhäuser versteckt. Niemand traute sich so recht daran, denn der Flüchtige war bewaffnet und hatte 600 Schuß Munition bei sich. Unser Dorfpolizist Hans Michael konnte zusammen mit seinen Hunden den Kriminellen fassen, obschon dieser sich anfangs verschanzt hatte und mit der Schußwaffe drohte.

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