Schauster

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Hans Jakob Wortmann, Häusling aus Insel, hatte als sechster die Absicht, im Wintermoor eine Anbauerstelle zu errichten. Dieser Platz war vorgesehen zwischen den Anbauerstellen Hinrich Versemann im Norden und Hinrich Dormann im Süden. Leider ist Hans Jakob Wortmann noch vor Siedlungsbeginn verstorben, und seine Witwe war nicht gewillt, diesen Anbauplatz zu bebauen.

Da noch keine herrschaftlichen Abgaben zur Berechnung gekommen waren, war es leichter möglich, diesen an den siedlungswilligen Häusling Friedrich Oetjen aus Lünzen Riep abzutreten.

Johann Friedrich Oetjen, der Enkel des Hofbegründers, verkaufte im Jahre 1877 die Hofstelle an den Schuhmacher Johann Röhrs und erwarb von Hinrich Schröder den heutigen „Riepenhof“ am Sportplatz 22. Um 1910 brannte die Hofstelle nach Blitzeinschlag nieder und wurde an der jetzigen Stelle neu errichtet. Die Familie Röhrs bewohnte die Hofstelle bis in die 80er Jahre dieses Jahrhunderts. Heute ist das Anwesen im Besitz von Jürgen und Barbara Köster.

Dieser Beitrag stammt aus der Chronik 200 Jahre Wintermoor-Geversdorf von 1997 über das Gebäude Vor den Höfen 12.

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