Karten der Britischen Armee

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Direkt nach dem Krieg benötigten die Streitkräfte in der britischen Besatzungszone Landkarten, um sich vor Ort zurecht zu finden. Das waren in der Regel ältere Karten aus der Zeit von 1897-1917, die während des Krieges vom War Office herausgegeben wurden. Sie beruhten auf den Landkarten von 1917 und übernahmen auch deren Meßtischbezeichnungen und -nummern. Die Abkürzung GSGS wurde für diese Karten genutzt.

Diese Landkarten waren noch 1951/52 in Gebrauch, auch wenn viele zwischenzeitlich entstandene Einrichtungen dort noch gar nicht eingezeichnet waren. So fehlt auf den Meßtischblättern zu Schneverdingen, Tostedt und Behringen die militärisch relavanten Einrichtungen wie Camp Reinsehlen, Munitionslager Kamperheide oder Waldkrankenhaus (ENDO-Klinik).

Später gab es dann aktuellere Karten für die Truppen. Die Rheinarmee nutzte für die Roten Flächen eigene Karten, auf denen das Übungsgebiet genau eingezeichnet war (rot schraffiert natürlich).

Die Veröffentlichung dieser Karten unterliegt der Public Domain-Lizenz der Harold B. Lee Library, Brigham Young University (https://lib.byu.edu/).

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