Betonhaus Eichenstrücken

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Ein wenig zurückgesetzt von der Straße Eichenstrücken befindet sich nach Osten hin ein ungewöhnliches Haus mit der Hausnummer 33. Es ist zweistöckig, mit Beton erbaut und erhielt erst spät einen Stromanschluß. Herr Grochmann baute es eigenhändig und in Handarbeit. Er starb leider kurz nach der Fertigstellung. 

Hier war schon auf der Karte von 1917 ein Gebäude verzeichnet.

Dieses Haus wurde nach dem Zweiten Weltkrieg von drei Flüchtlingsfamilien bewohnt, die sich die 4 Zimmer auf den zwei Etagen teilten. Die andere Haushälfte war (und ist) Stallgebäude.

Versteckt im Wald liegt ein kleiner, privater Schießstand für Kleinkaliberwaffen. Dieser wurde vom Eigentümer als Schießbahn für den Schützenverein angeboten, jedoch entschieden sich die Schützenbrüder von „Gut Ziel“ seinerzeit dagegen.

Zwischen Schießstand und dem Betonhaus errichtete Herr Bauer aus Hamburg ein kleines Ferienhäuschen um 1952 rum. Dort wohnte in den Sechzigern der Viehhändler Gustav Krüger „Heidkrüger“, der leidenschaftlich gerne spielte. In den Siebzigern kaufte Ralf Schröder das Haus. Dr. Wolf aus Hamburg erbte das Häuschen, nachdem Schröder auf Afrikasafari zu Tode kam.

Nach Norden anschließend errichtete die Familie Hans Mundt ein kleines Häuschen mit Baumaterial aus dem Flugplatz Reinsehlen. Wir alle kennen wohl noch sein Motto „Klein, aber mein“, auch wenn es nicht allen Nachbarn gefiel. Ein Grundstück weiter nördlich ließ sich Kalenbach nieder.

Das Neubaugebiet Eichenstrücken verdichtet ab 2017 nun die Siedlung.

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