Weitere Ansiedlungen

Weitere Ansiedlungen sind vor allen Dingen nach den beiden Weltkriegen zu verzeichnen. Nach dem ersten Krieg waren es hauptsächlich Nebenerwerbsstellen, zum Tel hiesiger Bauernsöhne mit Viehbeständen zur Eigenversorgung; viele verdienten sich ihren Unterhalt im nahen Staatsforst.

Als sich das Leben in den Großstädten nach den harten Jahren der Nachkriegszeit allmählich wieder normalisierte, wurde auch der Wunsch nach einem Fleckchen im Grünen immer stärker. So zog es viele Hamburger auch ins beschauliche Wintermoor. Ab Mitte der 50er Jahre gab es daher schon die ersten Wochenendhäuser in unmittelbarer Nähe der Gehöfte von Oetjen, Vorwerk und Cohrs.

Später in größerem Umfang in den Dünen rund um die „Deckerkate„, im Südwesten des Ortes, heute bekannt unter der Bezeichnung Fuhrenkamp.

Ab 1961 gab es dann konkrete Planungen für eine größere Wohnsiedlung im Umfang von etwa 30 Bauplätzen, die heutige Rotdornallee. 1966 konnten die ersten Häuser fertiggestellt werden.

In den 70er Jahren wurde die Siedlung dann noch einmal um etwa 30 Bauplätze an den Eichenstrücken und der Triftstraße erweitert. Durch den Zuzug der Neubürger hat sich die Einwohnerzahl schnell verdoppelt. Die Struktur hat sich von einem Bauerndorf zu einem Wohn- und Erholungsort gewandelt. Das gute Miteinander hat darunter aber nicht gelitten.

Dieser Beitrag stammt aus Chronik „200 Jahre Wintermoor-Geversdorf“ aus dem Jahr 1997.

 

Baustelle der Neubausiedlung - aus Chronik 200 Jahre Wintermoor-Geversdorf
Baustelle der Neubausiedlung – aus Chronik 200 Jahre Wintermoor-Geversdorf

Spätere Siedlungen befinden sich hier:

 

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